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Unterschied zwischen Westen und Osten

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Nach wie vor unterscheidet sich die Höhe der monatlichen Einnahmen zwischen Studierenden in den alten und neuen Ländern erheblich. Studierende in den alten Ländern haben mit durchschnittlich 788 Euro um 103 Euro höhere Einnahmen als die Studierenden in den neuen Ländern. Allerdings hat sich der Abstand zwischen den Einnahmen in den letzen Jahren verringert. Für den Wohnheimplatz werden im Durchschnitt 201 Euro ausgegeben. Relativ kostengünstig sind auch das Wohnen zur Untermiete oder in einer Wohngemeinschaft. Deutlich teurer ist es, wenn Studierende eine eigene Wohnung angemietet haben:Wer eine Wohnung mit dem Partner/der Partnerin teilt, hat Mietausgaben in durchschnittlicher Höhe von 292 Euro. Wird die Wohnung hingegen allein bewohnt, fallen mit 316 Euro die höchsten monatlichen Aufwendungen für Miete einschließlich Nebenkosten an. Wer in den neuen Ländern studiert, gibt für Miete und Nebenkosten im  weniger aus als die Studierenden in den alten Ländern.

Nicht nur für Miete geben Studierende in den neuen Ländern weniger aus als Studierende in den alten Ländern. Auch bei den übrigen Ausgabenpositionen, ausgenommen die Ausgaben für ein Auto und/oder öffentliche Verkehrsmittel, sind die Aufwendungen der Studierenden in den neuen Ländern geringer. Dies ist auch der der Grund, wieso die Presse den „billigen Osten“ immer mehr zum Paradies für Studierenden erklärt.

Ein Überblick über die Unterschiede in den Lebenshaltungskosten in den einzelnen Teilen der Bundesrepublik vermittelt der Mietspiegel von 325 Städten und Kreisen.

Quelle: 18. Sozialerhebung, Studentenwerk