Mietwohnungen
Leider gestaltet sich die Wohnsituation in der jeweiligen Universitätsstadt zumeist jedoch so, dass dort ein sogenannter "Vermietermarkt" herrscht: Viele Studenten bewerben sich auf bedeutend weniger freie Wohnkapazitäten. Dies unterscheidet sich natürlich je nach Größe, Ausstattung, Lage der Unterkunft sowie dem "In-Faktor" des jeweiligen Hochschulorts. Hiermit zusammenhängend variieren natürlich auch die Mietkosten zum Teil erheblich. Darum sollten Studierenden nach Klärung der eigenen finanziellen Möglich- keiten für die nächsten mindestens 3 Jahre, möglichst schnell mit der Wohnsituation in seiner Universitätsstadt vor Ort auseinandersetzen, um zu Studiumbeginn böse Überrasch- ungen zu vermeiden. Zu rechnen beim Wohnen zur Miete ist derzeit im Duchschnitt mit ca. 300 EUR Bruttowarmmiete in Städten wie Frankfurt am Main, Hamburg, München, Darmstadt und Köln. Die Hochschulstädte mit den günstigen Mieten liegen in den neuen Bundesländern: In Jena, Chemnitz, Erfurt und Ilmenau kann man für durchschnittlich 190 Euro wohnen.
Studentenhotels
Diese Wohnform ist nicht so weit verbreitet wie es die Studentenwohnheime sind und ist meist in Großstädten wie Berlin zu finden. Studentenhotels sind im Allgemeinen als billige Übergangslösung, bis man eine richtige Wohnung oder ein Zimmer gefunden hat, gedacht. Sie sind sehr günstig und manchmal ist sogar ein Kantinenfrühstück im Preis inbegriffen.
Sozialwohnung
Als Student ist man vom Grundsatz her berechtigt unter Umständen einen Wohnberechtigungsschein (WBS) für die Nutzung von sozialem Wohnraum ausgestellt zu bekommen. Hierzu müssen aber gewisse Voraussetzungen wie z.B. ein niedriges Einkommen erfüllt sein. Genauere Informationen und Auskünfte sowie auch Antragsformulare für eine Sozialwohnung bekommt man beim jeweiligen Wohnungsamt.


