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Traineeprogramme

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Der Ausdruck „Trainee“ stammt aus dem Angelsächsischen und bedeutet eigentlich Auszubildender, Praktikant, Volontär oder auch Nachwuchskraft. Im deutschen Sprachgebrauch wird der Begriff allerdings anders verwendet. Als Trainee wird ein Hochschulabsolvent bezeichnet, der von einem Unternehmen durch ein spezielles Traineeprogramm systematisch als vielfältig einsetzbare Nachwuchskraft aufgebaut wird.
Das gibt dem Trainee die Möglichkeit, sich nach dem Studium beruflich zu orientieren, ein Netzwerk aufzubauen und einen Einstieg in die Arbeitswelt zu finden, ohne sich gleich festlegen zu müssen. In größeren Unternehmen ist es üblich den Führungsnachwuchs selbst zu rekrutieren und ihn per Traineeprogramm auszubilden, um ihn auf die späteren Aufgaben vorzubereiten. In einigen Branchen wie etwa bei Banken und Versicherungen stellt der Einstieg von Hochschulabsolventen über ein Traineeprogramm den Regelfall dar und hat eine lange Tradition. In anderen Branchen ist der Einstieg über ein Traineeprogramm etwas Exklusives.

Anforderungen

Die Anforderungen unterscheiden sich von Unternehmen zu Unternehmen. Die meisten Unternehmen wählen ihre Bewerber über ein Assessment Center aus. Voraussetzungen sind:

  • ein zügiges Studium
  • Zahl und Qualität der absolvierten Praktika
  • Auslandsaufenthalte
  • und gute Studienleistungen

Sinn und Zweck

Traineeprogramme dienen der systematischen Ausbildung von Hochschulabsolventen zu zukünftigen Führungskräfte. Vermittelt werden darin

  • firmenspezifische,
  • fachspezifische und
  • branchenspezifische Kenntnisse.

Die meist 18- bis 24-monatigen Traineeprogramme bieten Einblicke in Organisationsabläufe und Entscheidungsprozesse eines Unternehmens, um das ganzheitliche, bereichsübergreifende Denken zu fördern. Zudem erleichtern Traineeprogramme dem Trainee im Unternehmen Kontakte zu knüpften und tragen so dazu bei, die unternehmensinterne Kommunikation zu verbessern. Optimalerweise kennt der Trainee nach dem Programm die Verantwortlichen der Bereiche und kann sie bei einem Problem direkt ansprechen.

Arten von Traineeprogrammen

Grundsätzlich gibt es drei Arten von Traineeprogrammen: Das Allgemeine Traineeprogramm, das Fachtraineeprogramm und das Traineestudium:

  • Das Allgemeine Traineeprogramm ist das klassische Traineeprogramm. Hierbei wird der Trainee in verschiedenen Abteilungen und Projekten eingesetzt und kümmert sich in dieser Zeit selber um seinen Übernahmebereich, in welchem er für sich die besten Karrierechancen sieht.
     
  • Im Fachtraineeprogramm wird schon bei der Einstellung der Übernahmebereich festgelegt, je nach den fachlichen Präferenzen des Trainees. Der Trainee bereitet sich während der gesamten Laufzeit des Fachtraineeprogramms auf seinen Übernahmebereich vor. Dazu wird er nur in ausgewählten Abteilungen eingesetzt und macht zusätzliche spezifische Seminare. Bei manchen Fachtraineeprogrammen wird die Planstelle und der spätere Aufgabenbereich erst zum Ende des Traineeprogramms festgelegt. In diesem Fall folgt nach dem Fachtraineeprogramm eine Einarbeitungsphase in die Planstelle.
     
  • Das Traineestudium hingegen ist eine neuartige Form der Fach- und Führungskräftegenerierung, sowohl aus Sicht der Arbeitgeber wie auch Sicht der Studierenden.

Viele Großkonzerne bieten bisher nur die ersten beiden Traineeprogrammarten an. Während beim Allgemeinen-Traineeprogramm ein Assessment-Center üblich ist, erfolgt beim Fachtraineeprogramm die Personalauswahl oft in persönlichen Vorstellungsgesprächen u.a. mit dem Leiter des späteren Übernahmebereiches. Das Traineestudium gewinnt aufgrund der Auswirkungen des demografischen Wandels immer mehr an Bedeutung.

Alle drei Traineeprogramme haben ihre Vorteile.

  • Das Allgemeine Traineeprogramm ist besonders für Trainees interessant, die sich als Generalisten einschätzen, d.h. ihren Übernahmebereich vorher durch einen Bereichseinsatz erstmal prüfen wollen.
  • Das Fachtraineeprogramm spricht mehr die Trainees an, die sehr fachlich orientiert sind und dafür bei den weichen Faktoren ggf. Kompromisse eingehen wollen.
  • Das Traineestudium ist für diejenigen interessant, die schon als Schüler klare Karriereabsichten haben und bereit sind, sich durch eine langfristige Bindung an einen Arbeitgeber die besten Jobs zu sichern.

Aufbau und Ablauf von Traineeprogrammen

Das Programm verläuft in zwei Teilen: "On-the-Job", wo innerhalb des Betriebes gearbeitet wird, und "Off-the-Job", Zeiten, die bei einem Seminar oder einer Schulung außerhalb des Unternehmens verbracht werden. Die Teile sind optimalerweise in Form einer Job-Rotation vorgesehen, sodass mehrere Abteilungen kennengelert werden können. Im Regelfall dauert das Traineeprogramm 12, 18 oder 24 Monate und lässt sich grob in vier Phasen untergliedern: die Einführungsphase, die Qualifizierungsphase, den Auslandsaufenthalt und die Spezialisierungsphase.

Typische Bestandteile eines Traineeprogramms sind Einführungsveranstaltungen, Netzwerkveranstaltungen und allgemeine Seminare (etwa zu Softskills) und der Einsatzplan, wann der Trainee welche Unternehmensbereiche kennenlernt. Bei vielen Traineeprogrammen wird der Einsatzplan abschnittsweise geplant.
Bei Fachtraineeprogrammen gibt es sehr unterschiedliche Einsatzformen. Beispielsweise kann der Einsatz im Übernahmebereich nur zu 50% erfolgen. Der Rest der Zeit kann so in Nebeneinsatzbereichen absolviert werden. Der Trainee wird jedoch in allen Bereichen bewertet. Als dritte Einsatzform kann es ergänzend auch kürzere Informationsphasen von bspw. 1-2 Wochen geben, in welcher ein Trainee bestimmte Abteilungen nur informatorisch besucht.

Zum Traineeprogramm kann auch eine Schulung der Trainee-Mentoren gehören oder ein Bewertungssystem, dass die Übernahme nach dem Ablauf des Traineeprogramms erleichtert. Einige Traineeprogramme umfassen dabei auch Schulungen die erst zum Ende oder im Anschluss eines Traineeprogramms durchgeführt werden, wie etwa eine mehrwöchige Schulung in Projektmanagement nach den unternehmenseigenen Standards.

Es gibt standardisierte, halbstandardisierte und ganz individuelle Traineeprogramme. Bei den meisten Traineeprogrammen ist ein gewisser Formalismus anzutreffen über welche eine zentrale Personalabteilung zuständig ist, damit die Mindestqualität eines Traineeprogramms sichergestellt werden kann bei den Verhandlungen zwischen den verschiedenen Unternehmensbereichen und beim Übernahmeprozess.

Bei internationalen Traineeprogrammen ist ein Aufenthalt in einer ausländischen Niederlassung vorgesehen. Funktionsbereichsspezifische Traineeprogramme bereiten gezielt auf einen Einsatz im Controlling-, Personal- oder Marketingbereich vor. Eine interessante Alternative sind auch studienbegleitende Traineeprogramme, die den Unterhalt während der gesamten verbleibenden Studiendauer sichern. Zwar muss man die Semesterferien zum größten Teil dem Unternehmen opfern, dafür bekommt man aber Auslandseinsätze vermittelt und zum Schluss in vielen Fällen auch Unterstützung bei der Diplom- bzw. Bachelor- oder Masterarbeit.

Vor- und Nachteile eines Traineeprogramms

Vorteile

  • Beide Seiten können die individuelle Eignung des Trainees für bestimmte Einsatzbereiche testen.
  • Die Weiterqualifikation ist zielgerichtet und erfolgt im Hinblick auf den zukünftigen Einsatz im Unternehmen.
  • Der Verantwortungsdruck ist nicht so hoch wie beim Direkteinstieg.
  • Die Wahrscheinlichkeit, nach Ablauf des Programms übernommen zu werden, ist relativ hoch.
  • Das Traineeprogramm bietet eine gute Grundlage für eine unternehmensinterne Karriere.
  • Unentschlossene Einsteiger bekommen während der Traineezeit Entscheidungshilfe („welchen Tätigkeitsbereich soll ich wählen?”), können sich danach leichter zwischen Einkauf, Vertrieb oder Controlling entscheiden. In ihrem Unternehmen bauen sie ein wertvolles „Netzwerk” auf und werden noch Jahre später gezielt gefördert.

Nachteile

  • Das Gehalt ist generell geringer als beim Direkteinstieg.
  • Wer bei dem Unternehmen bleiben will, muss flexibel sein, was den späteren Beschäftigungsort und -bereich betrifft.
  • Häufig wird nur ein befristetes Arbeitsverhältnis angeboten, nach Ende des Traineeprogramms muss die Übernahme in ein unbefristetes Verhältnis erreicht werden. Ein nicht übernommener Trainee hat auf dem Arbeitsmarkt Erklärungsbedarf.

Abgrenzung zu anderen beruflichen Einstiegsformen

Zum Trainee-Programm gibt es zwei klassische Alternativen für den Absolventen, den Direkteinstieg oder eine Assistentenposition. Die Abgrenzung dieser beiden Formen zum Traineeprogramm fällt nicht leicht, weil Traineeprogramm kein geschützter Begriff ist.

  • Der Direkteinstieg unterscheidet sich vom Traineeprogramm dahingehend, dass der Direkteinsteiger unmittelbar eine Planstelle einnimmt und zu dieser Planstelle gezielt eingearbeitet wird durch Training-on-the-job und Seminare. Die dem Traineeprogramm charakteristische Organisationserkundung, Netzwerkbildung und Finden einer geeigneten interessanten Aufgabe entfällt oder erfolgt nur rudimentär. Bei guten Unternehmen erhält der Direkteinsteiger auch einen Mentor. Für die weitere Karriere eines Absolventen sind Direkteinstieg oder Traineeprogramm grundsätzlich gleichwertig. Während der Absolvent beim Direkteinstieg schneller Verantwortung übernehmen kann, kann der Absolvent beim Traineeprogramm seine Karriere strategisch planen und systematisch aufbauen, aber er muss dazu diese Möglichkeiten auch aktiv nutzen.
     
  • Bei der Assistentenposition handelt es sich typischerweise um einen Assistenten eines Vorstandes oder eines Assistenten einer Geschäftsführung. Der Hauptunterschied zu einem Traineeprogramm ist, dass der Assistent bei einer Assistentenposition die Entscheidungsmechanismen und Entscheidungsgründe von der höchsten Ebene aus seiner unterstützenden Tätigkeit für seine Führungskraft kennenlernt. Dabei erwirbt der Assistent Fachwissen und intime Kenntnisse über das Unternehmen, die er nach zwei bis vier Jahren durch einen Wechsel in eine andere Position im Unternehmen erfolgreich anwenden muss. Die Assistentenposition und das Traineeprogramm haben gemeinsam, dass während der Teilnahme die spätere Zielposition noch gefunden / geschaffen werden muss. Hingegen ist bei einer Assistentenposition die Einführungs- und Einarbeitungsphase sehr kurz, während diese sich bei einem Traineeprogramm im Idealfall über die gesamte Dauer erstreckt.

Daneben gibt es eine Reihe weiterer Berufseinstiegsformen wie zum Beispiel Praktikum, Volontariat, Referendariat oder Vikariat. Bei diesen Berufseinstiegsformen liegt der Schwerpunkt auf Branchen- bzw. Berufserkundung und/oder Bewährung anhand von praktischer Arbeit. Die langjährige Zusammenarbeit mit dem Einsteiger ist aus Arbeitgebersicht bei diesen Berufseinstiegsformen nicht von vornherein beabsichtigt. Dementsprechend erfolgt die Personalauslese unkritischer, weil es sich hier per Definition primär um eine Arbeitskraft handelt und weniger um eine Nachwuchskraft wie bei einen Traineeprogramm, Assistentenposition oder Direkteinstieg.

Trainee vs. Direkteinstieg

Die Suche nach einem Direkteinstieg ins Berufsleben schließt für viele Absolventen das Interesse für eine Traineestelle nicht aus. Viele bewerben sich daher zweigleisig, um dann das vielversprechendere Angebot annehmen zu können. Traineestellen können sich in bestimmten Situationen und für bestimmte Absolventen mehr eignen können als ein Direkteinstieg.
Neben den persönlichen Zielen, die der Bewerber hat, spielen der Studiengang, das gewünschte Betätigungsfeld, die praktischen Erfahrungen und die Karriereambitionen eine wichtige Rolle. Diese Kriterien helfen im Ansatz dabei eine Entscheidung für eine Traineestelle oder einen Direkteinstieg zu vereinfachen.

Vorteile Traineestelle

  • Orientierungsphase
  • Organisationserkundung und Finden einer passenden Stelle
  • Unterstützung durch einen Mentor
  • Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes
  • Aufbau eines Netzwerkes
  • Eine Vielzahl von zusätzlichen Weiterbildungsmöglichkeiten und Seminaren
  • Bessere Möglichkeit zur strategischen Planung der Karriere
  • Fördert abteilungsübergreifendes Denken und Handeln als Effekt der Rotationsausbildung.
  • Insgesamt breite Qualifikation des Trainees

Vorteile Direkteinstieg

  • Teilweise höheres Einstiegsgehalt
  • Direkte Einbindung in den normalen Betrieb
  • Einnehmen einer Planstelle (eigene Zuständigkeiten, …)
  • Schnelle Übernahme von Verantwortung
  • Für eine rein technische Laufbahn besser geeignet

Trainee-Vergütung

Wie in allen anderen Bereich ist die Gehaltsfrage auch für Trainees schwierig zu beantworten. Die meisten Unternehmen üben sich diesbezüglich in vornehmen Schweigen. Ansatzpunkte, um nicht gänzlich im Dunkel zu stehen, wenn es um die Gehaltsfrage geht, finden sich trotzdem einige.

Die Vergütung bzw. das Gehalt von Trainees kann, in Abhängigkeit von der Studienrichtung und der gewählten Branche, sehr unterschiedlich ausfallen. Während im Medienbereich durchaus Gehälter von nur 14.000,-€ brutto Jahresgehalt zu finden sind, ist gerade im Bereich Pharma, Energie oder Technik weit mehr als das Doppelte üblich. Zu den Spitzenreitern dürften Unternehmen wie die Deutsche Bank oder Bosch zählen, die mit überdurchschnittlichen Traineegehältern von über 45.000,-€ - 50.000,-€ die Spitze anführen. Die normale Spanne von Traineegehältern liegt zwischen 30.000 und 50.000,-€. Verlässliche Zahlen sind allerdings schwierig aufzutreiben.

Ein weiterer sehr wichtiger Faktor für die Höhe der Trainee-Vergütung ist die Unternehmensgröße. Unternehmen und Konzerne mit mehr als 1.000 Mitarbeitern zahlen Trainees 5.200,-€ mehr als Unternehmen mit 100 bis 1.000 Mitarbeitern. Diese wiederum liegen mit ihrer Vergütung für Trainees stolze 10.800,-€ über der Vergütung, die Trainees bei Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern verdienen. Der Abstand zwischen Trainee-Gehältern bei kleinen und bei großen Unternehmen wird noch beeindruckender, wenn man das Gehalt von den 25% der Trainees bei Großunternehmen betrachtet, die am oberen Ende der Gehaltsskala angesiedelt sind. Das obere Viertel verdient mit 46.200,-€ immerhin mindestens 20.500,-€ pro Jahr mehr als die Kollegen bei kleinen Unternehmen. Die den Zahlen zugrunde liegende Studie wurde im Jahr 2007 durchgeführt und auf Hobsons.de veröffentlicht.

Konkret sehen die Zahlen so aus:

  • Unternehmen mit >1000 Mitarbeiter zahlen ca.41.700,-€/Jahr
  • Unternehmen mit 100 bis 1000 Mitarbeiter zahlen ca. 36.500,-€/Jahr
  • Unternehmen mit <100 Mitarbeiter zahlen ca. 25.700,-€/Jahr

Sich vor dem Vorstellungsgespräch kundig zu machen, ist nicht nur bei großen Unternehmen ein Muss, sondern dürfte sich besonders in kleineren Unternehmen lohnen, die ihre Gehälter eher flexibel halten. Hilfreich sind hier zahlreiche Angebote im Internet, die teilweise auch Traineegehälter beinhalten

Die Abhängigkeit des Traineegehalts von persönlichen Faktoren
 

Die Traineegehälter innerhalb einer Firma können sich, falls sie nicht fixiert sind, aufgrund verschiedener Faktoren von Trainee zu Trainee unterscheiden. Neben der praktischen Erfahrung haben besonders der Studienabschluss (BA, FH, Uni), etwaige Zusatzqualifikationen wie ein MBA, eine abgeschlossene (relevante) Ausbildung und das Alter des Absolventen Einfluss auf die Höhe des Gehalts der Trainees. Allerdings gehören mittlerweile auch eine Vielzahl von Erfahrungen und Kenntnissen zum Grundrepertoire eines guten Hochschulabsolventen und werden vom Unternehmen erwartet. Mehrsprachigkeit, mehrere Praktika und eine kurze Regelstudienzeit sind meist sicherlich keine Grundlage mehr für Gehaltsverhandlungen. Man sollte auf jeden Fall nach Abschluss des Traineeprogramms das Gehalt neu verhandeln.

Konkurrenz

Oftmals sind Trainees Kandidaten für Führungspositionen oder werden zu Spezialisten mit besonders unternehmensrelevantem Fachwissen herangebildet. Gerade aus diesem Grund sind Traineeprogramme bei Absolventen mit Ambitionen auf eine erfolgreiche und zügige Karriere sehr beliebt. Experten sind der Meinung, dass die Absolvierung eines Traineeprogramms eine schnellere Karriere zur Folge hat. Daher ist es nicht verwunderlich, dass schon im Jahr 2003 auf eine Traineestelle durchschnittlich 50 Bewerbungen eingegangen sind. Bei großen Unternehmen können es aber auch schon 2.500 Bewerber sein, die neun zu besetzenden Stellen gegenüberstehen.

Billige Akademiker-Arbeitskraft?

Das Gehalt von Trainees liegt immer unter dem Gehalt "normal" angestellter Akademiker. Im Gegenzug versprechen die Unternehmen aber eine Zusatzausbildung, die kostenlos ist und Sie schneller für Führungsaufgaben fit machen soll. Somit ist bei jedem Traineeprogramm kritisch zu hinterfragen, ob beide Seiten fair behandelt werden (Win-Win-Prinzip).