Jobsuche
Sie haben es geschafft — herzlichen Glückwunsch! Volle Hörsäle, endlose Hausaufgaben, quälende Prüfungen, Lesen und Lernen in den Abendstunden, das alles gehört nun bald der Vergangenheit an. Mit dem Abschluss in der Tasche sagen Sie dem Studium ade. Was für ein Gefühl! Sie freuen sich auf den Schritt ins Berufsleben. Vorbei die Zeit der Theorie! Jetzt können Sie beweisen, was sie gelernt haben. So weit so gut, aber nun müssen Sie erst mal jemanden finden, der Ihnen die Chance dazu gibt. Die Suche nach einem passenden Einstiegsjob nach dem Studium gestaltet sich abhängig vom gewählten Studienfach, der Konjunktur und einigen weiteren Faktoren wie der eigenen Persönlichkeit und der Selbstdarstellung bei den Auswahlverfahren der Unternehmen mehr oder minder schwierig. Dazu gehört auch immer noch eine gehörige Portion Glück!
Der Adecco-Stellenindex 1. Halbjahr 2008
Aber ensthafte Sorgen zu machen brauchen Sie sich nicht, denn der jährlich erscheinende Adecco-Stellenindex, der auch im ersten Halbjahr 2008 wieder über 80.000 Stellenanzeigen untersucht hat, kommt zu einem klaren Ergebnis:
Akademiker stehen am Arbeitsmarkt traditionell hoch im Kurs. Seit langem klagt die Wirtschaft über zunehmenden Mangel an hochqualifizierten Fachkräften. Folglich drängen die Verbände auf Budgeterhöhungen für Hochschulen und Universitäten, um die Absolventenzahlen zu steigern. Auch die Regierung sieht sich im Zugzwang und plant, die Beschäftigung ausländischer Spezialisten zu erleichtern. Eine bedrohliche Konkurrenz für heimische Hochschulabsolventen dürfte daraus nicht erwachsen. Denn die Akademikerarbeitslosigkeit lag nach IAB-Angaben in den vergangenen 30 Jahren stets unter fünf Prozent - eine Quote, von der andere Berufsgruppen träumen. Die weitaus meisten Angebote für Hochschulabsolventen richten sich an Ingenieurwissenschaftler.
So zeigt die jüngste Adecco Anzeigenauswertung: Von sämtlichen Offerten für Akademiker waren in den vergangenen acht Monaten etwa 40 Prozent an Ingenieure gerichtet. Allerdings schwanken die Anteile je nach Bundesland beträchtlich. Überdurchschnittlich hoch sind sie in Baden-Württemberg, Bremen, Sachsen und Thüringen. Als Aufgabenbereiche werden in den Stelleninseraten für Ingenieure naturgemäß zumeist technisch-orientierte Funktionen genannt. Fast zwei Drittel der Offerten betreffen Produktion, Konstruktion und technisches Management, die übrigen vorrangig Forschung, Entwicklung und Vertrieb. Während Ingenieure in erster Linie von Industrieunternehmen gesucht werden, stammen die Angebote für Betriebswirte schwerpunktmäßig aus dem Dienstleistungssektor, wobei Wirtschaftsberater und Finanzdienstleister an erster Stelle stehen.
Das erklärt, warum in den Dienstleistungsregionen Rhein-Main und Hamburg die Angebotsanteile für Betriebswirte überdurchschnittlich hoch sind. Ähnlich wie betriebswirtschaftliches Wissen werden Soft- und Hardwarekenntnisse grundsätzlich in sämtlichen Wirtschaftszweigen benötigt. Doch die Angebote für Informatiker und IT-Experten kommen hauptsächlich aus den Informations- und Kommunikationsbranchen. Dazu zählen IT-Dienstleister, Softwareunternemen, Netzbetreiber und die Elektronikindustrie, die zusammen etwa die Hälfte der einschlägigen Offerten stellen. Relativ selten wird in den Stellenausschreibungen für Akademiker Teilzeitarbeit geboten. Während der Gesamtstellenmarkt 14 Prozent Teilzeit- und Minijobofferten beinhaltet, erreicht der Anteil für Akademiker nur etwas über drei Prozent.
Bei der Jobsuche überfallen einen Fragen wie:
>>>> Was muss ich bei einer
Bewerbung beachten?
>>>>Macht der Besuch einer
Absolventenmesse Sinn?
>>>>Welche
Soft Skills sind entscheidend?
>>>>Was für
Auswahlverfahren gibt es?
>>>>Wie ist das
Einstiegsgehalt in meiner Branche?
Und und, und...



