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Motivation

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Das Wort Motivation wird in der heutigen Leistungsgesellschaft sehr oft gebraucht, aber was verbirgt sich tatsächlich hinter diesem Wort? Motivation drückt Verhaltensbereitschaft aus, d.h. man ist zu einem bestimmten Verhalten bereit, wenn man motiviert ist. Unabdingbare Voraussetzung für das Erreichen eines Ziels ist immer ein Grund. Ein Grund kann als Motiv bezeichnet werden, das als Grundlage für die Motivation dient. Das Motiv ist die Quelle der eigentlichen Motivation: der Antrieb ein Ziel zu erreichen. Im Lernumfeld sind Neugierde und Interesse aber auch Belohnung und Gruppendruck die wichtigsten Motive für die Motivation. Ein häufig verwendete Begriff im diesem Zusammenhang mit Motivation ist Leistungsmotivation, wenn die Motivation durch die Erreichung selbstgesetzter Ziele steigt. Neugier und Interesse kommen aus einem selbst, die Motivation wird also vom Lernenden und nicht von äußeren Umständen erzeugt. Dies wird als intrinsische oder primäre Motivation bezeichnet. „Intrinsisch motivierte Verhaltensweisen gelten als Prototyp selbst bestimmten Verhaltens.

Intrinsisch versus Extrinsisch

Das Handeln stimmt mit der eigenen Auffassung überein. Man ist bestrebt, eine Sache voll und ganz zu beherrschen. Intrinsische Motivation beinhaltet Neugier, Spontaneität, Exploration und Interesse an den unmittelbaren Gegebenheiten der Umwelt. Primär sind interessenbestimmte Handlungen zu erkennen, deren Aufrechterhaltung keine externen oder intrapsychischen Anstöße, wie Versprechungen oder Drohungen, benötigt. Diese Motivation nimmt allerdings ab, wenn man Versuchspersonen extrinsische Belohnungen wie z. B. Geld oder Auszeichnungen für eine ursprünglich intrinsische Aktivität anbietet.“ Wenn Motivation durch Gruppendruck oder Belohnungen also von äußeren Umständen erzeugt wird dann spricht man von extrinsischen oder sekündären Motivation. „Extrinsisch motivierte Verhaltensweisen sind in der Regel nicht spontan, sie werden vielmehr durch Aufforderungen in Gang gesetzteren Befolgung eine (positive) Bekräftigung erwarten lässt, oder die auf andere Weise instrumentelle Funktion besitzen, wie z. B. Ranglisten oder Noten.“

Erfahrungen zeigen, daß intrinsische Motivation und dauerhafter ist als die extrinsische. Man sollte versuchen, sich selbst so effektiv wie möglich zu motivieren. Wichtigste Voraussetzung für die Motivation von innen ist, daß man in dem eigenen Handeln einen Sinn erkennt, z.B. den Zusammenhang zum zukünftigen Studium oder Beruf. Daher ist wichtig dafür zu Sorgen, daß z.B. der Sinn einer Lerntätigkeit ersichtlich wird. Ist dies nicht klar genug, so sollte man sich z.B. konkret nach der Bedeutung bzw. dem Sinn des angestrebten Ziels erkündigen. Die Größte Hürde an der Motivation ist mit Sicherheit das Vermeiden von Motivationsstörungen. Dazu gehört der Aufbau einer Disziplin. Es fällt sicherlich nicht immer leicht diszipliniert ein Ziel zu verfolgen und sich immer wieder aufs Neue selbst zu motivieren. Kein Mensch hat jeden tag eine konstante hohe Motivation. Wenn aber bestimmte Tipps zur Selbstmotivation berücksichtigt werden, kann man Motivationslücken erfolgreich überwinden.

Selbstmotivation

Grundsätzlich verlangt das Erreichen eines Ziels Klarheit, Entscheidungsfreudigkeit und Inspiration: Man sollte sich zu Beginn einer neuen Aufgabe oder Zielsetzung eindeutig und bewusst dafür oder dagegen entscheiden. Danach sollte man herausfinden, was einem persönlich motiviert und fasziniert. Wenn man weiß, was einen motiviert, kann man seine Aufgaben danach gestalten. Wenn man sich für eine Aufgabe motivieren möchte, dann sollte sich man sich vor dem geistigen Auge vorstellen, wie man die Aufgabe mit Freude und Schwung erledigt. Es entsteht ein gutes Gefühl, wenn man eine Aufgabe erledigt hat. Warum sollte man dieses Gefühl nicht schon vorher nutzen, indem man sich das Gefühl Sinnen vorstellt?

So kann man sich durch Visualisierungen sehr gut selbst motivieren. Auch Autosuggestion kann zur Selbstmotivation beitragen: Man kann das eigene Unterbewusstsein durch Einredung, Selbstvertrauen und positives Denken auf nützlichen Gedankengänge programmieren. Ebenso kann auch Selbstbelohnung die eigene Motivation steigern lassen, z.B. indem man sich nach Erledigung einer großen oder schwierigen Aufgabe etwas Gutes tut oder. Man sollte die erbrachte Leistungen anerkennen und sich damit wertschätzen. Eine weitere Motivationsstrategie ist ein künstlicher Zeitdruck. Diese Strategie kommt insbesondere denjenigen entgegen, die unter Zeitdruck effiziente und bessere Leistungen vollbringen. Des Öfteren ist man schlecht motiviert, weil man nicht absehen kann, wie lange eine Aufgabe dauern wird und wie viel Arbeit auf einen zukommt. Das eigene Vorhaben erscheint somit gigantisch und nicht zu bewältigen. Hierbei kann die Erstellung von kurz- und langfristigen konkreten Maßnahmenplänen weiterhelfen. Und wenn nichts weiter hilft? Es kommt schon mal vor, dass es Tage gibt, in denen mal völlig demotiviert einer Aufgabe gegenüber steht. Dann sollte man sich ohne schlechtes Gewissen eine Auszeit gönnen. Man sollte lernen, die eigenen Stimmungsschwankungen und Krisen ebenso wie Ihre Erfolge zu akzeptieren.

 

 

Quelle: wikipedia.de, zeitzuleben.de, lernen-heute.de