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Auslandsaufenthalt von Nachwuchsführungskräften

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Arbeitgeber benötigen hochqualifiziertes Personal. Bei der Auswahl des Führungsnachwuchses eines modernen Unternehmens sind dabei wichtige Entscheidungskriterien geworden:

  • Auslandserfahrung
  • Vielsprachigkeit, Fremdsprachenkenntnisse
  • Interkulturelle Kompetenz


Die zunehmende Internationalisierung der Unternehmen erfordert mehr und mehr interkulturelle Kompetenz und Bereitschaft zur Mobilität auf allen Ebenen, auch in Deutschland. Fach- und Führungskräfte müssen sich im In- und Ausland in einem multikulturell geprägten Umfeld zurechtfinden. Für moderne Manager reicht es nicht, fließend Englisch, Französisch und/oder Spanisch zu sprechen. Sie müssen andere Wertesysteme und Kulturen kennen und sich in ihnen sicher bewegen können.
Mitarbeiter/innen brauchen also Auslandserfahrung und interkulturelle Sensibilität, um internationale Teams leiten zu können oder erfolgreiche Auslandsgeschäfte abzuschließen. Die Teilnehmer/innen lernen die Sprache und die Kultur des jeweiligen Landes kennen und knüpfen darüber hinaus wichtige persönliche Kontakte zu Unternehmen im Ausland. Die Auslandserfahrungen bereiten Nachwuchsführungskräfte durch gezielte Praxiserfahrung auf die Anforderungen in international tätigen Unternehmen vor.

Personalauswahl und Anforderungsprofil

Für den Auslandseinsatz ist unabhängig von der Dauer des Aufenthalts nicht jeder Mitarbeiter geeignet. Geeignete Fachkenntnisse vorausgesetzt, müssen bei einem Auslandseinsatz verschiedene Anforderungen gleichzeitig erfüllt sein:

Persönliche Voraussetzungen des Mitarbeiters

Allgemein erfordert ein Auslandseinsatz die persönliche Aufgeschlossenheit gegenüber fremden Kulturen und eine verständnisvolle Toleranz gegenüber fremden Verhaltensmustern. Ein Auslandseinsatz ist nur dann erfolgreich, wenn der Mitarbeiter die Fähigkeit zur eigenen Anpassung an fremdes Verhalten besitzt. Es ist ein ausgeprägtes Interesse an der fremden Umwelt erforderlich sowie der Wille, sich dort zurechtzufinden und zu behaupten. Ein Auslandseinsatz verlangt die Fähigkeit, in ungewohnten Situationen zu improvisieren und unerwartete Umwelteinflüsse zu berücksichtigen. Das erfordert ein entsprechendes Gespür für kulturell bedingte andersartige Erwartungen an den eigenen Führungsstil.

Kommunikationsfähigkeit

Von besonders großer Bedeutung ist die Kommunikationsfähigkeit des Mitarbeiters. Er benötigt eine besonders große und sensible Aufnahmefähigkeit sowie das Vermögen, sich mitteilen zu können. Diese Fähigkeit ist nicht nur im Hinblick darauf von Bedeutung, dass ein firmeneigenes Produktprogramm zu vertreten ist, sondern auch im Hinblick auf den Umgang mit den neuen Geschäftspartnern. Das erfordert ein hohes Maß an Engagement für das eigene Unternehmen und seine Unternehmenskultur. Diesen Anforderungen kann nur gerecht werden, wer den Willen besitzt, Außergewöhnliches zu leisten.

Führungskompetenz und Fingerspitzengefühl

Von einer Führungskraft erwartet man zusätzlich, dass sie den Blick für das Wesentliche besitzt und sich auf die wichtigen Probleme konzentrieren kann. Im unmittelbaren Zusammenhang damit steht eine ausgeprägte Entscheidungsfähigkeit mit dem entsprechenden Gespür für Timing und Flexibilität. Im Umgang mit fremden Kulturen ist das Delegieren von Aufgaben ein besonders sensibler Bereich, der nicht nur Fingerspitzengefühl verlangt, sondern auch die Bereitschaft, Kompromisse einzugehen und zu lernen. Es wäre ein folgenschwerer Fehler, wenn man im Stammhaus unliebsam gewordene Mitarbeiter auf diesem Wege „outsourcen“ wollte.

Anreiz/Argumente

  • Das Programm soll die fremdsprachlichen und interkulturellen Kompetenzen der Teilnehmer verbessern.
  • Während des Auslandsaufenthaltes sollen die Nachwuchsführungskräfte die Arbeits- und Lebensbedingungen ihres Gastlands kennen lernen und sich so auf künftige Absatzmärkte im jeweiligen Land vorbereiten.
  • Man kann den eigenen Marktwert zu steigern.
  • Ein wichtiger Aspekt ist aber auch, sich persönlich weiterzuentwickeln.
  • Vertiefung fachlicher Kenntnisse
  • Kennen lernen des jeweiligen Marktes, der Arbeits- und Lebensweise
  • Beitrag zur Pflege der Beziehungen.
  • Bei etwa gleich langer Berufstätigkeit haben es die auslandserfahrenen Manager deutlich weiter gebracht als ihre heimatverbundenen Mitstreiter.
  • Die Auslandserfahrung erweitert den Horizont, man lernt Fingerspitzengefühl für Menschen.
  • Auslandserfahrene Manager sind in der Regel zufriedener mit ihren Einkommen und bewerten ihre Aufstiegschancen optimistischer.
  • Auch für die Persönlichkeitsentwicklung durch den „Blick über den Tellerrand“, der Sprachperfektionierung und der Gewinnung von Freundschaften für´s Leben bleibt ein Auslandsaufenthalt von unschätzbarem Wert.

Organisatorisches

Sprachkurs
Bevor man in ein fremdes Land reist, sollte man sich mit der Sprache vertraut machen. Dazu sollte man einige Zeit vorab für einen Sprachkurs einplanen. Mit etwas Überzeugungskraft wird der sogar vom Arbeitgeber bezahlt, bzw. finanziell unterstützt.

Informationsseminare
Kenn man das Zielland noch nicht, ist es sinnvoll vorher Informationsseminare zu besuchen, die einen auf die Kultur, Mentalität, mögliche Probleme, etc vorbereiten.

Versicherungen
Wichtig für einen Auslandsaufenthalt sind eine Auslandskrankenversicherung und eine Reiserücktrittsversicherung.

Visa
Vor der Abreise sollte man sich rechtzeitig um die nötigen Visaunterlagen kümmern.

Entsendung ins Ausland

Der Schritt ins Ausland ist mit großen Erwartungen verknüpft. Beruflich und privat soll sich die Entsendung lohnen, den Horizont erweitern, als Karrieresprungbrett dienen und der ganzen Familie neue Möglichkeiten eröffnen. >>>> mehr Informationen

Tipps & Checklisten für eine erfolgreiche Zeit im Ausland

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