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Studienwahl, Karriereplanung, Schulwahl, Studienplanung
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PISA-Studien

Die internationale Schulleistungsstudie PISA, die von den OECD-Mitgliedsländern gemeinsam im Rahmen der OECDDirektion Bildung entwickelt wurde, untersucht inwieweit Schülerinnen und Schüler gegen Ende ihrer Pflichtschulzeit Kenntnisse und Fähigkeiten erworben haben, die für eine volle Teilhabe an der Wissensgesellschaft unerlässlich sind. PISA ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeiten der Direktion Bildung, die Daten sammelt und Vergleichsindikatoren der Bildungssysteme in den OECD- und den Partnerländern bereitstellt. 2006 wurde der erste Zyklus der Erhebungen von Kenntnissen und Fähigkeiten 15-jähriger Schülerinnen und Schüler in den OECD-Mitgliedsländern und den Partnerländern, die insgesamt 90% der Weltwirtschaft auf sich vereinen, abgeschlossen.

Diese PISA-Studien evaluierten die Leistungen der Schüler in wichtigen Grundbildungsbereichen, betrachteten darüber hinaus aber auch ein breiteres Spektrum von Bildungsergebnissen, wie die Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler, ihre Selbsteinschätzung und ihre Lernstrategien. Untersucht wurden Leistungsunterschiede zwischen Jungen und Mädchen sowie zwischen verschiedenen sozioökonomischen Gruppen. Die Erhebungen gaben ferner Aufschluss über einige der Faktoren im häuslichen und schulischen Umfeld, die für die Entwicklung von Kenntnissen und Fähigkeiten ausschlaggebend sind, über die zwischen diesen Bereichen bestehenden Wechselbeziehungen sowie über die Konsequenzen, die sich daraus für die Politikgestaltung ergeben. Vor allem aber identifizierte PISA die Länder, denen es gelingt, ein hohes Leistungsniveau zu erzielen und zugleich eine gerechte Verteilung der Bildungschancen zu gewährleisten.