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Dyskalkulie

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Von Dyskalkulie, auch Rechenschwäche genannt, sind schätzungsweise 4 bis 6% aller Schüler betroffen, also im Schnitt ein Kind in jeder Klasse.

Merkmale

Ein Indiz: Das Kind löst in der 2. Klasse noch beharrlich die Aufgaben durch (Finger-) Zählen oder es wählt häufig die falsche Rechenart. Denn rechenschwache Kinder entwickeln meist eigene Rechen- und Lösungsstrategien.

Bekannt ist auch der "Irrtum um eins". Damit ist das Phänomen gemeint, dass sich Kinder haargenau immer um einen Zahlenwert vertun. Dieser Fehler entsteht dadurch, dass Kinder zählen statt zu rechnen und mit der falschen Zahl anfangen oder aufhören zu zählen.

Kinder mit Dyskalkulie zeigen häufig Desinteresse an gemeinhin beliebten Spielen. So werden Lego, Puzzles oder Bausteine gemieden, weil es den Kindern schwer fällt, sich ein Modell vorzustellen.

Aber nicht jedes Kind, das sich mit dem Rechnen schwer tut, hat eine Rechenschwäche. Deutlich tritt die Dyskalkulie erst im 3. oder 4. Schuljahr in Erscheinung, weil dann in der Schule ein sicherer Umgang mit mathematischen Grundlagen erwartet wird.

Quelle: edupedia.de