• Studienwahl
  •       Studienplanung
  •             Karriereplanung
Studienwahl, Karriereplanung, Schulwahl, Studienplanung
...

Taschengeld

>>>> zurück zu Schule

Eigentlich geht es Erwachsene nichts an, wohin Taschengeld fließt. Das kleine Vermögen sollte Privatsache sein. Wenn Minderjährige für ihr Geld verantwortlich sind, lernen sie am besten, es einzuteilen. Vorzeitige Pleiten und Fehlkäufe können unter dem Posten „frühe Lebenserfahrung“ abgebucht werden. Auch an Kredite sollten sich die Kleinen möglichst nicht gewöhnen. Genauso wie Löhne für Erwachsene immer wieder neu verhandelt werden, müssen auch Taschengeldtarife an Alter und Lebenslage angepasst werden. Das Thema Taschengelderhöhung gehört spätestens alle zwei Jahre ins Familienplenum. Allgemeine Richtlinien gibt es nicht, weil die Zahlungen von der finanziellen Situationder Familie abhängen. Mütter und Väter mit wenig Geld sollten mit ihren Kindern offenüber die angespannte Haushaltslage reden und nach zusätzlichen Verdienstmöglichkeiten suchen. Vermögende Eltern können sich am Taschengelddurchschnitt von Klassenkameraden und Freunden orientieren.

Empfehlungen

  • Wie abgesprochen. Zahlen Sie Taschengeld pünktlich und in abgesprochener Höhe, damit Ihr Kind planen kann und sich nicht von Klein auf an finanzielle Unregelmäßigkeiten gewöhnt.
  • Nicht verrechnen. Taschengeld richtet sich nach der verhandelten Summe und sollte nicht mit Geldgeschenken, Weihnachts- oder Geburtstagsgeld verrechnet werden. Schlagen Sie vor, geschenktes Geld auf das Sparkonto zu bringen.
  • Finanzhoheit. Lassen Sie Ihr Kind allein entscheiden, wofür es sein Geld ausgibt. Kontrolle, Sparzwang und Vorwürfe machen Kindern ein schlechtes Gewissen. Auch die Pflicht zur Buchführung kann den Spaß am eigenen Geld verderben.
  • Schulsachen. Bezahlen Sie notwendige Ausgaben wie Schulsachen und Kleidung.
  • Versuchen Sie, Kosten zu teilen, wenn Ihr Nachwuchs auf teure Marken besteht.
  • Nicht erpressen. Setzen Sie Taschengeld nicht als Druckmittel ein. Es sollte nicht zur Strafe gekürzt oder zur Belohnung, etwa für gute Noten, erhöht werden.
  • Geben Sie kein Extrageld, wenn Ihr Kind im Haushalt mithilft. Das sollte selbstverständlich sein.
  • Nicht melken lassen. Ersetzen Sie zu schnell ausgegebenes Taschengeld nicht sofort wieder.
  • Gewähren Sie möglichst keine Kredite. Überdenken Sie, ob das Taschengeld angemessen hoch ist.
  • Machen Sie Ihrem Kind Vorschläge, wie es sparen oder Ausgaben kontrollieren kann (etwa durch Aufschreiben).

Vorschläge für den Nachwuchsetat

undefined



Quelle: Schulpsychologischer Dienst Stadt Gütersloh