• Studienwahl
  •       Studienplanung
  •             Karriereplanung
Studienwahl, Karriereplanung, Schulwahl, Studienplanung
...

Studiengebühren

Laut EduFrance, der französischen Bildungsagentur, variieren die Studiengebühren an
französischen Universitäten (die Grandes Écoles als Sonderfall werden hier ausgeklammert)
zwischen 300 und 600 € pro Jahr, wobei allerdings 300 € eher die Regel sind, Gebühren in Höhe von 600 € sind vorwiegend an den ingenieurwissenschaftlichen Hochschulen vorzufinden. Der DAAD hingegen gibt an, dass keine Studiengebühren erhoben
würden, sondern nur Einschreibegebühren zwischen 150 und 420 €. Für Lebenshaltungskosten sollte man in etwa 750 € einplanen, wobei Paris deutlich teurer ist.

Für nicht-EU-Studierende gibt es einige spezielle Förderprogramme, insbesondere das
Eiffel-Exzellenz-Programm und das Eiffel-Promotionsprogramm. Daneben gibt es auch
Promotionsstipendien in Zusammenarbeit mit Firmen. Das französische Stipendiensystem ist relativ komplex. Es gibt 6 Stufen der sozialen Bedürftigkeit, wobei die erste Stufe 0 allerdings nicht bedeutet, dass man gar nicht gefördert wird. Die anderen 5 Stufen beginnen mit 1.335 € und enden mit 3.661 € jährlich. Deutsche Studierende sind normalerweise nur dann zur Antragstellung für diese Stipendien berechtigt, wenn sie mindestens zwei Jahre in Frankreich gelebt haben. Zu beantragen sind die Stipendien bei der CROUS (centre régional des Oeuvres universitaires).

Daneben zu erwähnen sind die diversen Stipendien der französischen Regierung, die zumeist über den DAAD vergeben werden. Zu diesen Stipendien zählt auch das oben erwähnte Eiffel-Exzellenz-Stipendium. Wer daneben ein besonders gutes Abitur an einem
französischen Gymnasium in Deutschland absolviert hat (mindestens mit „mention bien“), kann sich dann auch um ein AEFE-Stipendium (Agence pour l'Enseignement Français à
l'Etranger) bewerben. Wirklich interessant ist allerdings das Wohngeld, das im Schnitt 1/3 der Miete umfasst und praktisch von jedem Student beantragt werden kann. Dabei gibt es zwei Varianten: ALS (allocation de logement social) und APL (aide personnalisée au logement). Man kann nur entweder ALS oder APL erhalten. Details und Informationen zum Antragverfahren erhält man von der Caisse des Allocations Familiales (CAF, entspricht in etwa unserer Familienkasse), die auch die Anträge entgegennimmt.

Links: www.daad.de, www.studieren-in-frankreich.de

Quelle: CHE