Elektronik
Die deutsche Elektrotechnik- und Elektronikindustrie ist nach Umsatz und Beschäftigte eine der größten Industriebranchen in Deutschland. Die Firmen setzen sich aus den unterschiedlichen Bereichen - beispielsweise Elektrogeräte, Leuchten, Batterien, Sicherheitssysteme Energietechnik, Kabelbau oder Messtechnik sowie den damit verbundenen Dienstleistungen - zusammen. Auch der zukunftsweisende Hochtechnologie-bereich von der "Chip"-Produktion bis zur Erforschung der Nanotechnologie ist vertreten. Die Unternehmen erwirtschafteten 2007 mit rd. 820.500 Beschäftigten einen Umsatz von knapp 183 Mrd. €. Der Industriezweig ist mit 149,5 Mrd. € auch an Ausfuhren eine der stärksten deutschen Exportbranchen und belegt im weltweiten Vergleich Rang 3 hinter China und den USA.
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Aussichten
Die Unternehmen der deutschen Elektrotechnik- und Elektronikindustrie leisten einen wichtigen Beitrag für die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Schlüssel- und Zukunftstechnologien und somit für den Standort Deutschland. Der hohe Innovationsgrad der Branche spiegelt sich auch in der Höhe der Forschungsaufwendungen von 11 Mrd. € wieder. 2006 war der Umsatz der deutschen Elektrobranche um 8,5 Prozent gewachsen. Die Inlandsumsätze stiegen um 7,0 % während die Auslandsumsätze sogar um 11 % gegenüber dem Vorjahr anstiegen. Damit konnte dieser wichtige Wirtschaftszweig seine Umsätze auf fast 180,0 Milliarden Euro und damit auf ein neues Rekordniveau steigern.
Für 2007 wird von einem exportgetriebenen Umsatzwachstum von 3 % auf 185 Milliarden Euro und zusätzlich eine spürbare Belebung der Binnennachfrage ausgegangen. Erfreulicherweise wird damit gerechnet, dass der Beschäftigtenstand von 803.000 Personen im Jahr 2006 vermutlich auf über 820.000 erhöht werden kann. Mit einer deutlichen Belebung der Bruttoanlageinvestitionen in Höhe von 6 % im laufendem Jahr wird gerechnet. Die Wachstums-, Innovations- und Wettbewerbesfähigkeit sind die wichtigsten Voraussetzungen für die Unternehmen der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. 2006 war der Umsatz der deutschen Elektrobranche um 8,5 Prozent gewachsen. Die Inlandsumsätze stiegen um 7,0 % während die Auslandsumsätze sogar um 11 % gegenüber dem Vorjahr anstiegen. Damit konnte dieser wichtige Wirtschaftszweig seine Umsätze auf fast 180,0 Milliarden Euro und damit auf ein neues Rekordniveau steigern.
Beschäftigungsentwicklung
Der Blick auf die Altersstruktur im Jahre 2006 zeigt, dass in den kommenden Jahren immer mehr Elektroingenieure ausscheiden werden. So dürften bereits im Jahr 2006 mindestens 30 % der Elektroingenieure (einschl. vergleichbarer Abschlüsse) älter als fünfzig Jahre gewesen sein. Das hat zur Folge, dass jährlich ca. 7.000 Elektroingenieure ausscheiden würden. Schon jetzt zeigen sich daher mit Blick auf die Jüngeren Mangelerscheinungen ab. Zum anderen stehen die Wachstumsaussichten des Sektors nicht schlecht: Beim Verkauf forschungsintensiver Waren rangiert die Bundesrepublik mit einem Weltmarktanteil von fast 15 Prozent hinter den USA auf Platz zwei. Bezogen auf wahrscheinliche Mehrbedarfe der Industrie und Wirtschaft lässt sich aus heutiger Perspektive sagen, dass zusätzliche Einstellungspotentiale in den nächsten drei bis vier Jahren nicht allein durch neue Hochschulabsolventen gedeckt werden können.
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