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Maschinen- und Anlagenbau

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Rund zwei Drittel der deutschen Produktion des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus gehen in den Export. Die Branche unterliegt einem stetigen Wandel und ist auf die Innovation junger, gut ausgebildeter Menschen angewiesen. Sie gehört zu den fünf wichtigsten Branchen in der Bundesrepublik. Der Maschinenbau ist sehr stark mittelständisch geprägt. 88 % der knapp 6.000 Unternehmen haben weniger als 250 Beschäftigte. Er ist der größte industrielle Arbeitgeber in Deutschland. Die Branche ist mit einer Exportquote von 75,4 % stark exportorientiert. Europa ist mit einem Anteil von etwa 61 % der wichtigste Markt für deutsche Maschinen.

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Gut ausgebildete Mitarbeiter sind in einem Industriezweig mit hohen technischen Ansprüchen das größte Kapital. Über 140.000 Ingenieure und Informatiker beschäftigt der deutsche Maschinen- und Anlagenbau und ist damit einer der wichtigsten Arbeitgeber für Ingenieure. Der Bedarf wird weiter wachsen. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit kann nur erhalten bleiben, wenn der Nachwuchs an gut ausgebildeten Ingenieuren auch in Zukunft gesichert bleibt. Selbst die nicht-akademischen Beschäftigten haben in der Regel mindestens einen Facharbeiterabschluss. Die Ansprüche an Qualifikation wie auch an Flexibilität der Belegschaften nehmen seit Jahren zu.

Branchenkonjunktur

Im Jahr 2007 erreichte der Maschinenbau einen Umsatz von 189,5 Mrd. €. Die Produktion stieg real um 10,8 % auf 180,0 Mrd. €, der Export um real 8,3 % auf 135,8 Mrd. €, alle 3 Ergebnisse sind Rekorde. Deutschland ist Exportweltmeister im Maschinenwelthandel (2007) mit einem Anteil von 18,9 % (135,8 Mrd. €) vor USA (11,8 %, 85 Mrd. €) und Japan (10,8 %, 78 Mrd. €), Welthandel gesamt: 707 Mrd. €. Im Umsatz konnten 2007 32 von 34 Fachzweigen des Maschinen- und Anlagenbaus gegenüber 2006 zulegen, zwei Fachzweige mussten Umsatzeinbußen hinnehmen. Für 2008 wird auch für fast alle Fachzweige eine Umsatzsteigerung prognostiziert. Die Kapazitätsauslastung lag im Dez. 2007 bei 92,1 % (Vj. 91,7 %). Die Branche beschäftigte im Jahresdurchschnitt 914 T Mitarbeiter (das entspricht einer Steigerung zu 2006 um 4,7 %). Der Pro-Kopf-Umsatz betrug 207,4 T € (Vj. 191,1 T €). Für 5,1 Mrd. € wurden Investitionen durchgeführt.