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Metallverarbeitung

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Zur Stahl- und Metallverarbeitung wurden im Durchschnitt des Jahres 2007 mehr als 4.700 Unternehmen mit rund 435.000 Beschäftigten gerechnet. Die Branche gehört zu den zehn großen, dabei ausgesprochen mittelständisch geprägten Industriezweigen in Deutschland. Die wirtschaftpolitische Interessenvertretung der Unternehmen wird vom Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V. (WSM) wahrgenommen. In Folge des breit gefächerten Produkt- und Leistungsspektrums des gesamten Industriezweiges sind die Unternehmen in 23 Fachverbänden organisiert. Produkte und Leistungen sind neben verschiedenen Dienstleistungen, wie die mechanische Bearbeitung von Stahl- und Aluminiumteilen und deren spezielle Oberflächenbehandlung, klassische Konsumgüter, Investitionsgüter aber vor allem Produkte, die als Zulieferungen unmittelbar in die Produktion nachgelagerter Industriebereiche eingehen. Das sind vor allem Schmiede- und Blechformteile, Erzeugnisse der Pulvermetallurgie, Federn, Verbindungselemente, Ausbauelemente, Druckkessel, Stahlrohre, Blankstahl, Kaltband, Draht und Erzeugnisse daraus.

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Branchenkonjunktur

Der Umsatz aller Unternehmen des Industriebereiches betrug in 2007 81,5 Mrd. €. Er lag damit um 12,4% höher als 2006. Im Inland konnte ein Zuwachs von 11,4% auf 55,5 Mrd. € erzielt werden. Diese hohen Wachstumsraten sind zum Teil auf die erheblichen Steigerungen der Preise für Vormaterial und Energie zurück zu führen. Abnehmerbereiche sind vor allem der Fahrzeugbau, der Maschinenbau, die chemische Industrie, die Elektroindustrie und das Baugewerbe. Die Branche selbst ist ein bedeutender Abnehmer von Produkten anderer Industriebereiche, insbesondere der Eisen- und Stahlindustrie. Im Jahr 2007 verarbeitete sie mit mehr als 19 Mio. t ca. 40% der für die Gesamtversorgung des Inlandmarktes benötigten Menge Stahls.

Beim Export wurde in 2007 ein Zuwachs von 14,2% auf absolut 25,9 Mrd. € erarbeitet. Die Exportquote des Industriezweiges beträgt damit 32%. Wichtigster Absatzmarkt mit fast 62% ist der Euroraum. Weitere für die Ausfuhren wichtige Märkte sind die USA, die Schweiz sowie China. Von ständig wachsender Bedeutung für den Export sind die osteuropäischen Beitrittsländer und Indien. Die Bedingungen für die weitere Entwicklung der deutschen stahl- und metallverarbeitenden Industrie im Jahr 2008 werden insgesamt als günstig eingeschätzt. Dem liegt die Annahme zu Grunde, dass das nach wie vor hohe Bestellvolumen seitens der Abnehmerbereiche keine abrupten Veränderungen erfährt. Eine weitere Voraussetzung ist, dass für zusätzliche Kostenbelastungen - ausgelöst durch weiter steigende Rohstoff- und Energiepreise  - in den Verhandlungen  mit den Abnehmern faire Lösungen gefunden werden können.