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Stahl-/Metallherstellung

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Die Gruppierung Stahl und Metalle schließt weite Teile der Wirtschaftsbereiche "Metallerzeugung und -bearbeitung" und "Herstellung von Metallerzeugnissen" ein. Dieses breite Spektrum umfasst beginnend mit den Prozessen der Roheisen-, Stahl- und Nichteisenmetallerzeugung, über die verschiedenen Bearbeitungsstufen, wie z. B. Kaltziehen, Gießen, Schmieden auch die Herstellung eines breit gefächerten Sortiments von Zuliefer- und Endprodukten vor allem aus dem Werkstoff Stahl und aus Metallen. Aufgrund der Unterschiedlichkeit der einzelnen Bereiche wird eine Untersetzung mittels ausgewählter Einzelbranchen vorgenommen. Diese berücksichtigt darüber hinaus neben der traditionellen begrifflichen Verankerung dieser Bereiche im Wirtschaftsleben auch deren gewachsene Verbandsstruktur. Als Wirtschaftszweig entwickelte sich die Stahlindustrie etwa ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als sich im Rahmen der industriellen Revolution aufgrund des technischen Fortschrittes und der Anwendung neuer Technologien die Produktion von Stahl von kleinen Schmieden und Hammerwerken in Eisenhütten verlagerte. Dadurch wurde die Industrialisierung entscheidend vorangetrieben. Noch heute ist die Stahlindustrie ein volkswirtschaftlich bedeutender Faktor.

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Die Weltstahlproduktion erhöhte sich auch 2006 wieder beträchtlich. Sie stieg um 9% auf 1,12 Mrd. t. Davon entfielen alleine 34% auf China. Der Weststahlmarkt war wie bereits in den Vorjahren durch hohe Verbraucherzuwächse in Asien, daneben wesentlich geringere in Europa und Nordamerika gekennzeichnet. Auch für die nächsten Jahre rechnet man damit, dass der Stahlbedarf Chinas und Indiens wegen der starken Zunahme der Industrieproduktion um jeweils 10 - 15% ansteigen wird. Da die europäischen Hersteller nicht bei den Preisen der chinesischen Anbieter im Bereich der Massenherstellung mithalten können, haben sie sich auf die Herstellung von hochwertigen Produkten und Speziallegierungen spezialisiert. Insbesondere in der EU hat sich die Stahlherstellung zu einer echten High-Tech-Branche entwickelt.

Branchenstruktur

Die Stahlindustrie fällt nach der nationalen deutschen Wirtschaftszweigklassifikation/WZ 2003 unter die Gruppierung „verarbeitendes Gewerbe“ und hier speziell unter die Wirtschaftsbereiche „Metallerzeugung und -bearbeitung“ und „Herstellung von Metallerzeugnissen“

Im groben lassen sich aus diesen beiden Hauptklassifikationen vier Einzelbranchen herausfiltern:

  • Eisen — und Stahlindustrie (EGKS)
  • NE-Metallwirtschaft (Nichteisenmetallerzeugung)
  • Gießereierindustrien
  • Stahl — und Metallverarbeitung

Art der Stahl Erzeugung in der Eisen- und Stahlindustrie:

  • Roheisenerzeugung
  • Rohstahlerzeugung
  • Walzstahlerzeugung
  • Röhrenstahlerzeugung
  • Rohrstahlerzeugung

Die Stahlindustrie gilt als Basisindustrie für die nachfolgenden stahlverarbeitenden Industrien:

  • Verpackungsindustrie Schiffsbau
  • Weiterwalzer l Rohrindustrie
  • Fahrzeug-/ Automobilindustrie l Metallwaren
  • Maschinen — und Anlagenbau l Bauindustrie