Studienabbruch
Ein hoher Studienerfolg gehört zu den wesentlichen Zielen einer qualitätsorientierten Hochschulausbildung. Alle Fachhochschulen und Universitäten sind entsprechend ihres Selbstverständnisses und ihres gesellschaftlichen Auftrags bestrebt, möglichst viele ihrer Studienanfänger zu einem Examen auf höchstem Niveau zu führen. Dieses Verständnis von Ausbildungsqualität impliziert, dass die Quote des Studienabbruchs einen wesentlichen Indikator für das Leistungspotenzial des deutschen Hochschulsystems bzw. einzelner Bereiche darstellt.
Studienabbrecher sind ehemalige Studierende, die zwar durch Immatrikulation ein Erststudium an einer deutschen Hochschule aufgenommen haben, dann aber das Hochschulsystem ohne (erstes) Abschlussexamen verlassen und ihr Studium auch nicht zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufnehmen. Nur Studierende, die ein Erststudium aufgeben, können deshalb als Studienabbrecher verstanden werden. Studium in NRW, Studieren in Nordrhein-Westfalen
Kein Geld, fehlende Lust oder auch einfach keine Chance mehr - es kann viele individuelle & gute Gründe geben, die Uni vor dem Examen zu verlassen. Viele Studenten beschäftigen sich mindestens einmal während ihres Studiums mit dem Thema Studienabbruch. Nur ein Teil von ihnen, etwa 70.000 jährlich setzt diese Gedanken tatsächlich um. Wer an diesen Punkt kommt und sein Studium abbricht, wird von Selbstzweifeln geplagt und von der Angst verfolgt, nur geringe Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Wer daran glaubt, für den ist es tatsächlich so. Wer dies als neue Herausforderung sieht, der macht seinen Weg.
Studienabbrecher beginnen häufig entweder eine zweite Ausbildung oder steigen, z.B. auf Grund eines für sie interessanten Stellenangebotes, direkt ins Berufsleben ein.
Hintergründe
Grad der sozialen Integration in der Hochschule: feste Freundschaften, das Zusammen- leben mit anderen Studierenden, Mitarbeit in studentischen Lerngruppen und Anerken- nung durch Dozenten beeinflusst sowohl den Studienerfolg, als auch die Studienzu- friedenheit positiv und senkt
>>>>mehr Informationen
Zahlen, Fakten
Von 100 deutschen Studienanfängern eines Jahrgangs bleibt gut ein Fünftel auf der Strecke, meist zwischen dem siebten und achten Semester. Die Abbruchquote an den deutschen Unis liegt bei 25 Prozent
>>>>mehr Informationen
Chancen
Ein Studienabbruch mündet keineswegs automatisch in die Arbeitslosigkeit ein. Ein Teil der
Studienabbrecher wechselt vielmehr fließend vom Studium in den Beruf, weil er schon vor
dem Examen attraktive Arbeitsplatzangebote gesucht
>>>>mehr Informationen
Prominente Studienabbrecher
Das der Studienabbruch keine Sackgasse endet zeigen eine Reihe von mehr oder minder prominenten aber in der Regel sehr erfolgreichen Menschen, die wir alle kennen. Daher nicht den Mut verlieren
>>>>mehr Informationen
(Quellen: Studienabbruchstudie 2005, HIS; Alexander Zimmerhofer; Buch: Studienabbruch von Pohlenz u.a.)



»»» weiter zu Campus