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Studienwahl, Karriereplanung, Schulwahl, Studienplanung
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Nachteile einer internetgestützten Beratung:

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  • Fehlende menschliche Interaktionspartner: Anders als ein Gespräch mit einem menschlichen Studienberater können automatisierte Beratungstools nicht auf alle Besonderheiten des Teilnehmers eingehen. Es steht kein Ansprechpartner unmittelbar zur Verfügung, der beim Verstehen der Rückmeldung und deren Interpretation unterstützen, Missverständnisse ausräumen und weitere Schritte zusammen mit dem Interessenten planen kann.
  • Gefahr einer Überbewertung: Wie alle Beratungsleistungen kann eine webbasierte Berufs- oder Studienberatung nur eine Facette in einem gesamten Prozess zur optimalen Entscheidung darstellen. Wichtig ist es auch nach einem erfolgten Ergebnis, weitere Informationen zu berücksichtigen, andere Menschen anzusprechen, über mögliche weitere Studienalternativen nachzudenken etc. Durch die leichte Verfügbarkeit, die hohe Anonymität der Online-Verfahren und ein generelles Vertrauen in die Technik kann die Gefahr leicht entstehen, dass die webbasierte Facette zur einzigen Informationsquelle wird.
  • Fehlende Standardisierung der Testumgebung: Ein entscheidender Vorteil, nämlich die Alokalität, also die räumliche Unabhängigkeit, wird schnell zu einem essentiellen Nachteil: Anders als bei Face-to-Face-Beratungen müssen die Testkandidaten, die eine Beratung im Internet aufsuchen, selbst eine ruhige Arbeitsatmosphäre einrichten, damit die Ergebnisse auch eine gute Vorhersagekraft für den Berufs- oder Studienerfolg haben. Ebenso problematisch ist die unerlaubte Verwendung von Hilfsmitteln, die Personen „nur mal eben“ zur Unterstützung heranziehen und dann die Prognosefähigkeit des gesamten Verfahrens unbewusst stark einschränken. Wesentlich ist es daher, in der Instruktion auf Faktoren hinzuweisen, die die Validität der Beratungsempfehlung mindern.