Studienplanung
Studienplanung bedeutet zum einen die Organisation des Unialltags aber bereits die Vorbereitung des Studiums oder des Umzugs. Hier ist Selbstständigkeit gefragt. Beispielsweise müssen Studierende sich selbst über die Leistungsanforderungen und Prüfungstermine ihres Faches informieren oder den Stundenplan zusammenstellen. Studienplanung meint zum anderen, den Studienverlauf bewusst zu gestalten. Die Universitäten bieten zahlreiche Informations- und Beratungsangebote an, die Sie bei der Planung und Organisation des Studiums unterstützen, aber Sie müssen selbst die Initiative ergreifen, um diese Angebote zu nutzen. Folgende Punkte bereiten Studenten besondere Schwierigkeiten: Studium in NRW, Studieren in Nordrhein-Westfalen
Schwierigkeiten von Studenten im Studium
- 56 Prozent der Studenten fällt es schwer, Prüfungen effizient vorzubereiten.
- 47 Prozent der befragten Studenten finden es schwierig, sich an Diskussionen zu beteiligen.
- 44 Prozent haben Schwierigkeiten, schriftliche Arbeiten anzufertigen.
- 43 Prozent bereiten Lernveranstaltungen in englischer Sprache Probleme.
- 42 Prozent der Studenten bereiten die Leistungsanforderungen im Fachstudium Probleme.
- 42 Prozent haben generell Orientierungsprobleme im Studium.
- 38 Prozent der befragten Studenten fehlen feste Lern- und Arbeitsgruppen.
- 32 Prozent haben Probleme im Umgang mit Lehrenden.
- 25 Prozent fällt es schwer, Kontakt zu anderen Studierenden zu finden.
- 23 Prozent haben Probleme mit der Konkurrenz zwischen Studierenden.
Quelle: Studienqualitätsmonitor 2007
Bewerbungsverfahren und Einschreibung
- Ich habe mich nach den Bewerbungsfristen für das Studium erkundigt und herausgefunden, welches Bewerbungsverfahren für mein Fach nötig ist.
- Ich habe weiß, ob ich ein Vorpraktikum leisten muss oder nicht. (Wenn das der Fall ist, habe ich mir vom Praktikumsbetrieb eine Bescheinigung ausstellen lassen.)
- Für die Bewerbung an der Hochschule habe ich mir eine beglaubigte Kopie von meinem Abiturzeugnis besorgt.
- Ich habe bereits eine Bescheinigung von meiner Krankenkasse. (Wer über die Eltern privat versichert ist, benötigt zudem einen Nachweis der Befreiung von der gesetzlichen Krankenversicherung.)
- Ich kenne die Termine für die Einschreibung (Immatrikulation) an meiner Hochschule. Eventuelle Unklarheiten habe ich im Immatrikulationsbüro oder im Studierendensekretariat beseitigt.
- Ich weiß, bis wann ich den Semesterbeitrag bezahlen muss und dass ich den Beleg für die Einschreibung aufbewahren sollte.
- Ich weiß, ob für meinen Studiengang ein Vorkurs oder eine Orientierungswoche stattfindet, den ich besuchen muss und kenne die Termine.
- Ich habe das Vorlesungsverzeichnis für meinen Studiengang im Internet abgerufen, in einer Buchhandlung gekauft oder mir ein Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis von meinem Fachbereich besorgt.
- Ich habe mir einen vorläufigen Stundenplan zusammen gestellt.
- Ich habe an einer Führung durch die Bibliothek teilgenommen.
- Ich habe mir einen Ausweis für die Bibliothek besorgt.
- Ich habe bereits eine Kopierkarte für die Kopierer gekauft.
- Für umfangreichere Kopien habe ich mich bereits nach einem günstigen Copy-Shop in Campus-Nähe erkundigt.
- Um mich besser in der neuen Umgebung zurechtzufinden, habe ich mir einen Lageplan mit den wichtigsten Einrichtungen der Universität und des Fachbereichs besorgt.
Wohnen
- Ich habe mir einen Stadtplan meiner Hochschulstadt besorgt.
- Ich habe mir zur Fortbewegung ein ÖPNV-Ticket oder ein verkehrstüchtiges Fahrrad organisiert.
- Ich habe mich rechtzeitig für einen Wohnheimplatz beim Studentenwerk angemeldet oder mich nach einem WG-Zimmer oder einer anderen Unterkunft am schwarzen Brett, in Anzeigen in Stadtmagazinen oder über die Privatzimmerbörse der Studentenwerke erkundigt.
- Ich habe selbst einen Aushang am schwarzen Brett veröffentlicht, um eine Wohnung zu finden.
- Beim Einwohnermeldeamt habe ich einen Zweitwohnsitz angemeldet oder meinen Erstwohnsitz in der neuen Stadt eintragen lassen.
Finanzen
- Ich habe die BAföG-Beratung aufgesucht und geklärt, ob ich BAföG berechtigt bin.
- Den BAföG-Antrag habe ich zeitnah zum Zulassungsbescheid gestellt.
- Ich habe mich über alternative Studienfinanzierungen informiert (z.B. KfW-Studienkredit etc.), zum Beispiel mit Hilfe der Sozialberatung des Studentenwerks.
- Bei Vereinen und Stiftungen habe ich mich über Stipendien und Förder- möglichkeiten informiert, um mich von finanziellen Sorgen zu befreien.
- Ich habe rechtzeitig meine Semesterbeiträge und Studiengebühren überwiesen.
- Meinen Studentenausweis habe ich in meiner Brieftasche deponiert, um bei Gelegenheit von Ermäßigungen (z.B. bei Veranstaltungen, in Museen oder im Theater) zu profitieren.
- Ich habe mir einen Internationalen Studentenausweis ausstellen lassen (ist nötig für Ermäßigungen bei Auslandsreisen).
- Mit meiner Krankenkasse habe ich bereits über die Befreiung von der Zuzahlungspflicht für Medikamente und Arztbesuche gesprochen.
- Beim Sozialamt habe ich eine Befreiung von den GEZ-Gebühren beantragt. (Anspruch auf Befreiung haben alle BAföG-Empfänger sowie Studierende mit einer ähnlich geringen Finanzkraft. Der Antrag dafür muss jährlich neu gestellt werden.)
- Bei der Deutschen Telekom habe ich eine Tarifermäßigung für den Telefon- anschluss beantragt (Sozialanschluss oder ISDN-Sozialtarif; dazu GEZ-Gebühren- befreiung oder BAföG-Bescheid vorlegen).
Jobben
- Ich habe in Stadtmagazinen oder der lokalen Tageszeitung nach Jobangeboten geschaut.
- Am schwarzen Brett oder in Online-Jobbörsen habe ich nach Studentenjobs gesucht.
- Ich habe mich erkundigt, ob es in meiner Stadt eine eigens für Studierenden eingerichtete Jobvermittlung der Agentur für Arbeit gibt.
- Ich weiß, ob auch das Studentenwerk eine Jobbörse hat.
Leben und Kontakte knüpfen
- Um neue Leute kennen zu lernen, habe ich bei der Fachschaft vorbeigeschaut.
- Ich habe mich beim Hochschulsport angemeldet.
- Ich habe die Mensa getestet.
- Ich kenne den Termin für die Semesteranfangsparty.
- Ich habe Freunden und Bekannten meine neue Semesteranschrift und Telefonnummer mitgeteilt, damit sie mich erreichen können.
- Bei der Post habe ich einen Nachsendeantrag gestellt oder meine Eltern gebeten, meine Post am Heimatort zu kontrollieren.






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