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Studienwahl, Karriereplanung, Schulwahl, Studienplanung
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Studienwahl 1

Wie bereitet man die komplexe Studienwahl vor, welche Entscheidungstypen bei der Studienwahl unterscheidet man, welche Studienfächer gibt es überhaupt(es gibt insgesamt mehr als 12.000 Studiengänge)???

 

Studienwahl 2

Welche Studienabschlüsse existieren überhaupt noch? Wann hat die Studienreform alle Studienfächer erreicht? Was ist der beste Studienort? Welche Universitäten gibt  es in Deutschland überhaupt?

 

Studienwahl 3

Welche Fachhochschulen gibt es? Wie ist unser deutsches Hochschulsystem überhaupt aufgebaut? Studiere ich besser an einer Fachhochschule oder an einer Universität? Oder eine private Hochschule?

Abi und nun? - die Studienwahl

Wer das Zeugnis der allgemeinen bzw. fachgebundenen Hochschulreife oder der Fachhochschulreife endlich in den Händen hält, hat damit die wichtigste Hürde für eine Ausbildung im "tertiären Bildungsbereich" genommen und steht vor der Herausforderung der Studienwahl. Der nun folgende Ausbildungsabschnitt eröffnet die Chance, die eigene Ausbildung weitgehend den persönlichen Vorstellungen entsprechend zu planen. Die Studienwahl stellt für eine zunehmende Anzahl von Studienberechtigten eine große Herausforderung dar. Erst recht seit der Studienreform ist für manche die Studienwahl zu einem großen Abenteuer geworden, denn fast wöchentlich entstehen neue bzw. abgewandelte teilweise hochspezialisierte Studiengänge, die eine sehr intensive Auseinandersetzung und teilweise auch spezifisches Know-how über mögliche Zielberufe verlangt, um bei der Studienwahl keinen Fehler zu machen.

An unterschiedlichen Typen von Hochschulen kann im Rahmen der Studienwahl aus einer Vielzahl von Studiengängen und Fächern das "Wunschfach" gewählt werden. Nach einem kontinuierlichen Rückgang in den 90er Jahren ist die Studierbereitschaft der studienberechtigten Schulabgänger/innen wieder erheblich angestiegen. Nahezu drei Viertel (73%) haben sich "sicher" für einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss als Ziel der beruflichen Qualifizierung entschieden. Dies geht aus einer von der Hochschul-Informations-System GmbH Hannover durchgeführten Befragung von Schulabgängern, die im Jahr 2002 ihre Hochschulreife erworben haben, hervor.

Für eine erfolgreiche Studienwahl ist es in jedem Fall unabdingbar, dass man sich frühzeitig informiert und Klarheit über die eigenen Zielvorstellungen gewinnt, denn begehrte Studien- und Ausbildungsplätze sind nicht unbegrenzt verfügbar. Nehmen Sie die Berufsberatung oder die Studienberatung in Anspruch, sprechen Sie mit Eltern, Lehrer oder Lehrerinnen und Bekannten - oder mit Freunden und Freundinnen, die sich bereits im Studium oder in einer beruflichen Ausbildung befinden. Wann immer schon während der Schulzeit die Möglichkeit besteht, in einem Betrieb oder einer Ausbildungsstätte zu schnuppern und Praktika zu machen, nutzen Sie diese, um die Studienwahl bzw. Wahl des richtigen Ausbildungsgangs zu optimieren.

Wichtig ist auch das Lesen und Auswerten einschlägiger Veröffentlichungen. Bei allen Überlegungen sollten Sie beachten, dass angesichts der sich rasch entwickelnden und verändernden Strukturen des Arbeitsmarktes und der Vielschichtigkeit, aber auch Spezialisierung und Technisierung in weiten Bereichen bestimmter Berufsbilder, zunehmend die eigene Flexibilität und Mobilität, aber auch die spätere Bereitschaft zur Weiterbildung von großer Bedeutung für den beruflichen Erfolg sein werden. Folgen Sie im Zweifelsfall nicht den aktuellen Trends und Moden - dann werden Sie mit überfüllten Seminaren und viel Konkurrenz rechnen müssen - sondern versuchen Sie, Nischen zu finden, die Ihren eigenen Interessen entgegen kommen. Beziehen Sie das ganze Berufsspektrum, also auch geschlechtsuntypische Berufe, in Ihre Überlegungen mit ein. Sowohl in der Ausbildung als auch bei der Studienwahl konzentrieren sich derzeit junge Männer und Frauen noch mehrheitlich auf bestimmte Berufe.

Studienwahlmotive von Hochschulanfängern im WS 2006/2007