Agrar- und Forstwissenschaften
Zu diesem Fachgebiet werden sehr unterschiedliche Studiengänge gerechnet, von der Agrarwissenschaft, der Forstwirtschaft, dem Weinbau und Gartenbau bis hin zu Holzwirtschaft, Holztechnik, Landschaftsarchitektur und Landespflege. Es bietet Studienmöglichkeiten sowohl an Universitäten als auch an Fachhochschulen.
Naturwissenschaftliche Fächer wie Botanik, Zoologie, Chemie und Physik spielen in der Ausbildung - mit je nach Studienrichtung unterschiedlichem Schwerpunkt - eine wesentliche Rolle. Zu den Studieninhalten gehören aber auch die Volks- und Betriebswirtschaftslehre und im Bereich Landwirtschaft/Agrarwissenschaft auch die Grundlagen der Sozialwissenschaften.
Im ingenieurwissenschaftlichen Bereich ist in der Forstwirtschaft, Holzwirtschaft und Landespflege unter anderem die Vermessungskunde von Bedeutung. Das Studium der Holztechnik legt besonderen Akzent auf technische Lehrbereiche wie Maschinentechnik (beispielsweise auch mit einer Einführung in die NC-, CNC- und CAM-Technik) und Ingenieurkonstruktion, z.B. Statik und Festigkeitslehre sowie Einführung in CAD-Techniken. Im Studium der Landespflege und, je nach Bildungseinrichtung der Holztechnik, ist auch die Gestaltungslehre enthalten. Zunehmende Bedeutung in der Ausbildung gewinnen ökologische Aspekte und die nachhaltige Bewirtschaftung ländlicher Räume.
Für ein Studium im Fachgebiet Agrar- und Forstwissenschaften werden durchschnittliche bis gute Kenntnisse in Mathematik und naturwissenschaftlichen Fächern vorausgesetzt, ferner die Fähigkeit zum Planen und Organisieren, mechanisch-technisches Verständnis, kaufmännisches Denken sowie Kontakt- und Kooperationsfähigkeit. Zu den beruflichen Anforderungen gehört auch eine gewisse körperliche Belastbarkeit.
Fächer
- Forstwissenschaft
- Forstwirtschaft
- Gartenbauwissenschaften
- Holzwirtschaft
- Holztechnik
- Holzbau und Ausbau
- Landschaftsarchitektur
- Landwirtschaft/Agrarwissenschaften
- Landbau
- Weinbau




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