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Neue Studienfächer 2008/2009

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  • Montageingenieur (dual)
    Duales Ausbildungsprogramm für Nachwuchsingenieure ab Oktober 2008

    Die Dresden International University bietet ab Oktober einen dualen Bachelorstudiengang zum Montageingenieur an. In dem praxisorientierten Ausbildungsprogramm erwerben naturwissenschaftlich und technisch interessierte Abiturientinnen und Abiturienten sowohl einen Berufsabschluss als Industriemechaniker/in (IHK) als auch einen ersten akademischen Hochschulabschluss an einer staatlich anerkannten Universität. Das Ausbildungsangebot basiert auf einer Kooperation mit der Linde AG, Division Engineering und der IHK Dresden, die die praktischen Fertigkeiten vermitteln. Durch die enge Verknüpfung von Studium, Berufsausbildung und Unternehmen werden Nachwuchsingenieure während der kompakten vierjährigen Ausbildung optimal auf ihre zukünftigen Aufgabengebiete in nationalen und internationalen Projekten bei Linde vorbereitet. Für den Start im Oktober 2008 können sich Interessenten noch um einen Ausbildungsplatz bewerben. Bewerbungsschluss ist der 8. September 2008

  • Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien
    Neuer Master-Studiengang: Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien an der BTU Cottbus, Bewerbungen sind bis zum 26. September 2008 möglich.

    Die Fakultät Umweltwissenschaften und Verfahrenstechnik bietet zum Wintersemester 2008/2009 den neuen Master-Studiengang Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien an. Der Master-Studiengang soll Studierende befähigen, eigenständig, innovativ wissenschaftlich und anwendungsorientiert zu arbeiten. Aufbauend auf solidem Fachwissen und ausgeprägten Fertigkeiten sowie Kenntnissen der Anlagen und Methoden der Umwelt- und Verfahrenstechnik werden sie in die Lage versetzt, neue Techniken für die Verarbeitung nachwachsender Rohstoffe und die Erzeugung regenerativer Energien zu entwickeln und in die wirtschaftliche Anwendung zu überführen.

    Vor dem Hintergrund von Ressourcenverknappung, steigenden Energiepreisen und Klimaschutzproblemen sind Fragen der Versorgungssicherheit sowie der Verfügbarkeit von Rohstoffen neu zu beantworten, um künftigen Generationen eine lebenswerte Grundlage zu bieten. Einen möglichen Lösungsansatz bietet die verstärkte Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen und regenerativen Energien. Sowohl die stoffliche als auch die energetische Nutzung von Biomasse stellen vor diesem Hintergrund ein Kernelement dar. Die nötigen Technologien und Prozesse zur Bereitstellung von Erzeugnissen auf Basis natürlicher Ressourcen erfordern jedoch ein integratives und vernetztes Denken auf High-Tech-Niveau.

    Der forschungs- aber auch anwendungsorientierte, viersemestrige Studiengang befähigt die Studierenden, wissenschaftliche Erkenntnisse kritisch einzuordnen und eigene weiterführende technologische Beiträge auf dem Gebiet der nachwachsenden Rohstoffe und der erneuerbaren Energien zu erbringen. Das Master-Studium vermittelt, vertieft und spezialisiert wissenschaftliche Methoden, sowie praxisrelevante Fachkenntnisse und Fertigkeiten.

    Voraussetzung für die Zulassung zum Master-Studiengang ist ein Bachelor of Science in einem ingenieurwissenschaftlichen ausgerichteten Studiengang (z. B. Umweltingenieurwesen oder Verfahrenstechnik) und eine erfolgreich absolvierte Eignungsfeststellungsprüfung. Die Eignungsfeststellungsprüfung kann bei überdurchschnittlichen Studienleistungen erlassen werden.

    Das Studium kann in jedem Semester begonnen werden. Die Bewerbung zum Wintersemester 2008/2009 ist bis zum 26. September 2008 an BTU Cottbus, Studierendensekretariat, Postfach 10 13 44, 03013 Cottbus möglich.

  • Arbeit als Lehrer/in an beruflichen Schulen ist anwendungsorientierter als an  Gymnasien: "Da wird ein Motor unter physikalischen, wirtschaftlichen und technischen Gesichtspunkten analysiert und auch mal auseinander- und wieder zusammengebaut",  sagt Elisabeth Raab, Leiterin des Praktikumsbüros Berufliches Lehramt am Zentralinstitut für Lehrerbildung und Lehrerfortbildung (ZLL) der TU München (TUM). Außerdem sei die Lehre verstärkt an den Bedürfnissen der Wirtschaft ausgerichtet, so Raab. Mancher, den die Elfenbeinturmatmosphäre am Gymnasium stört, kann sich in diesem Beruf besser wiederfinden.

    An der TU München können die Fachrichtungen Agrarwirtschaft, Bautechnik, Elektrotechnik und Informationstechnik, Ernährungs- und Hauswirtschaft- wissenschaft, Gesundheits- und Pflegewissenschaft sowie Metalltechnik studiert werden. Diese werden kombiniert mit einem allgemeinbildenden Fach wie zum Beispiel Mathematik, Biologie oder Deutsch. Im Rahmen des Bolognaprozesses hat die TUM das Studium für das Lehramt an Berufsschulen reformiert und führt ab dem Wintersemester 2008/2009 den Bachelor of Education (B.Ed.) ein. Daran schließt sich das Masterstudium an, das den Zugang zum Referendariat eröffnet. Die TUM ist damit die einzige Universität in Bayern, die einen Masterabschluss für gewerblich-technische Lehrkräfte anbietet, der das erste Staatsexamen ersetzt.

    Die neue BA/MA-Struktur hat den Vorteil, dass sich die Studierenden nicht bereits bei Studienbeginn für das Lehramt entscheiden müssen. BA-Absolventen steht es vielmehr offen, einen fachwissenschaftlichen Abschluss anzustreben oder sich mit dem Master of Education für den Lehrerberuf zu spezialisieren. Das Studium steht Absolventinnen und Absolventen der Berufsoberschule, der Gymnasien und der Fachhochschulen offen. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist zwar erwünscht, aber keine zwingende Voraussetzung. Einsatzfeld der künftigen Lehrer/innen sind nicht nur Berufsschulen, sondern auch Fach- und Berufsoberschulen, Technikerschulen und Fachakademien.

  • Gebäude - Energie - Management
    Neuer Studiengang bei den Bauingenieuren der TU Dresden

    Energie wird knapper - und deswegen teurer. Die Klimaentwicklung beschert uns vermehrt Hochwasser, Tornados und andere Katastrophen: Wir müssen uns gewaltig anstrengen, diesen Anforderungen gewachsen zu sein. Das Innenleben unserer Gebäude - und zuvor der Baustellen - wird immer komplexer: Hier sind Leute gefragt, die die Koordination und das Management übernehmen können.

    Die Fakultät Bauingenieurwesen an der TU Dresden hat die Zeichen der Zeit erkannt: "Eine gezielte Ausbildung für diese Anforderungen gab es bislang nicht - nun werden wir sie bieten!" sagt Prof. Rainer Schach, Dekan der Fakultät. Gebäude-Energie-Management, kurz G|E|M, lautet die Bezeichnung der neuen Studienrichtung, die als "modifizierte Vertiefung" in das bestehende Bauingenieur- Studium integriert wird. In zehn Semestern erfolgt eine Ausbildung, die zwischen den klassischen Feldern der Architektur und des Bauingenieurwesens liegt: Mit gestalterischen Fähigkeiten, mit umfassenden Ingenieurkenntnissen - und obendrein mit zusätzlichem Wissen aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften und Ökologie. Prof. Schach: "Mit diesem maßgeschneiderten Angebot bilden wir zukunftsorientiert aus."

    Mit der neuen Vertiefung erschließen die Dresdner Bauingenieure Bereiche, die mit dem traditionellen Studium nicht so trennscharf erfasst werden: Projektentwickler, Generalplaner, Schlüsselfertigbauer sind mit immer komplexeren Technologien in Gebäuden konfrontiert. Angesiedelt zwischen den klassischen Feldern der Architektur und des Bauingenieurwesens werden die Gebäude-Energie-Manager sich aber auch mit Fragen der Ökologie auseinander setzen und so - zum Beispiel mit energetischen Sanierungen von Gebäuden - zum Klimaschutz beitragen.

  • Maschinenbau mit deutsch-spanischem Abschluss
    An der Fachhochschule Frankfurt am Main - University of Applied Sciences startet ab dem Wintersemester 2008/09 ein Bachelor-Studiengang Maschinenbau mit Doppelabschluss. Er wird in Kooperation mit der Universidad de Cádiz, Spanien, durchgeführt. Die Absolventinnen und Absolventen erhalten zwei Abschlüsse: Bachelor of Engineering und Ingeniero Técnico Industrial. Frankfurter Studierende wechseln im zweiten Studienjahr für zwei Semester nach Cádiz. Cádiz ist die größte atlantische Hafenstadt Andalusiens mit rund 130.000 Einwohnern.

    Absolventinnen und Absolventen erwerben in dem breit angelegten sechssemes- trigen Maschinenbau-Studium fachliche und fachübergreifende Kompetenzen, die sie für anspruchsvolle Ingenieuraufgaben in der industriellen Praxis, aber auch für ein weiterführendes Master-Studium qualifizieren, heißt es seitens der Fachhochschule Frankfurt am Main.

    Das Studienangebot richtet sich an Bewerberinnen und Bewerber, die bereits fortgeschrittene Spanischkenntnisse (EU-Qualifizierungslevel B1) mitbringen. Das Studium erfordert ein Vorpraktikum von 13 Wochen. Mindestens 10 Wochen sind vor Beginn des Studiums nachzuweisen. Dabei werden Berufe der Metallverarbeitung und Technische Zeichner anerkannt. Einschreiben kann man sich für das kommende Wintersemester noch bis zum 6. Oktober 2008. Bewerbungen sind an die Fachhochschule Frankfurt am Main, Studienbüro, Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt am Main zu richten.

  • Fahrzeugbau

    Zum Wintersemester 2008/2009 startet an der Universität Siegen der neue Studiengang "Fahrzeugbau (Automotive Engineering)". Zunächst im Bachelorbereich, ab dem Wintersemester 2009/2010 dann auch mit Masterabschluss. Der Studiengang bereitet für Tätigkeiten in der Fahrzeug- und der Fahrzeugzulieferindustrie vor und umfasst u. a. die Bereiche Forschung und Entwicklung, Konstruktion, Produktentwicklung, Fertigungsplanung und -steuerung, Management und allgemeine Ingenieurdienstleistungen. Insbesondere aus den klein- und mittelständischen Unternehmen der Automobilzulieferindustrie ist in der Vergangenheit mehrfach die Anregung gekommen, an der Universität Siegen einen entsprechenden Studiengang einzurichten. Mit der inzwischen erfolgten Umstellung auf das Bachelor-Master-System hat sich jetzt die Chance eröffnet, ein entsprechendes Studienangebot zu entwickeln.

    Die Automobilindustrie ist einer der größten Arbeitgeber in Deutschland, Berufsperspektiven bieten sich für Absolventinnen und Absolventen des neuen Ausbildungsgangs in Hülle und Fülle. Der Aufbau des Studiums ist so gewählt, dass eine Durchlässigkeit zum allgemeinen Maschinenbaustudium gewährleistet ist. Wer sich während des Studiums noch umorientieren will, kann dies ohne Zeitverlust tun. Zugangsvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife (Abitur), die fachgebundene Hochschulreife sowie die Fachhochschulreife zuzüglich einer fachbezogenen Zulassungsprüfung. Die Einschreibfrist beginnt an der Universität Siegen ab dem 25. August und dauert bis zum 19. September, Zugangsbeschrän- kungen gibt es nicht.

  • Mikrosystemtechnik und Optische Technologien
    Mikrosystemtechnik und optische Technologien werden zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts gezählt. Beide Fachgebiete vereinigt ein neuer, bundesweit einzigartiger Bachelor-Studiengang, der ab kommendem Wintersemester vom Fachbereich Technik der Fachhochschule Brandenburg (FHB) angeboten wird.

    Der Studiengang "Mikrosystemtechnik und Optische Technologien" vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten in den High-Tech-Bereichen gleichen Namens. Die breite Palette der Einsatzgebiete umfasst u.a. international aufgestellte Firmen aus den Bereichen Mikroelektronik, Solartechnologien, Optik und Optoelektronik, Automotive (maschinengetriebene Fahrzeuge), Betriebe der Medizintechnik, Sensorik und des wissenschaftlichen Gerätebaus, Forschungsinstitute und die Dienstleistungsbranche. Dabei werden vielfältige und interessante Aufgaben in Forschung, Entwicklung neuer Produkte, Fertigung, Qualitätsmanagement, aber auch im Vertrieb, Marketing, Management sowie Service und technologieorientierter Beratung bearbeitet.

    In sieben Semestern gewährleistet der Studiengang eine solide anwendungsorientierte Ausbildung nach dem neuesten Stand der Technik. Der Abschlussgrad ist der international anerkannte "Bachelor of Engineering" (B.Eng.). Das Studium beinhaltet ein Praxissemester, in dem die Studierenden für drei Monate in einem Forschungsinstitut oder einem Hochtechnologiebetrieb an Entwicklungsprojekten mitarbeiten.

    Als Zulassungsvoraussetzung für den Studiengang gilt die Fachhochschulreife, die Allgemeine Hochschulreife oder ein geeigneter Berufsabschluss und Berufserfahrung. Der Bewerbungszeitraum für den zulassungsfreien Studiengang endet am 15. Oktober 2008. Informationen und Anmeldungen zur Studienberatung sind bei Karin Gill unter 03381/355-106 und "studienberatung@fh-brandenburg.de" möglich.

  • Wirtschaftsingenieurwesen Logistik
    Wilhelm Büchner Hochschule startet Fernstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen Logistik (Bachelor)

    Wirtschaftsingenieure, die technisches Fachwissen und betriebswirtschaftliche Kenntnisse vorweisen können, sind heute in vielen Industriezweigen gefordert. An der Schnittstelle zwischen Betriebswirtschaft und Technik übernehmen sie verantwortungsvolle Tätigkeiten, die oft mit Führungsfunktionen verbunden sind. Im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften bietet die Wilhelm Büchner Hochschule ab sofort den neuen Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Logistik mit dem Abschluss Bachelor of Engineering (B. Eng.) an, für den sich Interessierte seit dem 1. Juli einschreiben können.

    Der Fernstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Logistik vermittelt in sieben Semestern neben Grundlagen der Technik, Wirtschaft und Logistik einen praxisorientierten Einblick in Logistiktechnologien und klassische Berufsfelder des Wirtschaftsingenieurs/der Wirtschaftsingenieurin. So lernen die Studierenden beispielsweise detailliert die Prozesse einer Supply Chain (Lieferkette) kennen: Sie erfahren, wie Transport-, Lager-, Sortier- und Verpackungsprozesse optimal geplant und gestaltet werden und machen sich mit den notwendigen technischen Systemen vertraut. Außerdem trainieren sie den richtigen Umgang mit typischen Informations-, Güter- und Finanzflüssen entlang der Supply Chain nicht nur theoretisch, sondern auch in einem berufspraktischen Semester. Dies schult wichtige Soft-Skills wie Organisations- und Führungsfähigkeiten und schärft den Blick für praktikable Lösungen bei komplexen Problemstellungen in Logistiksystemen.

    Das berufsbegleitende Fernstudium kann jederzeit begonnen werden. In einer dreitägigen Einführungsveranstaltung, die mehrmals pro Semester angeboten wird, erfahren die Studierenden nähere Einzelheiten zum Studium und führen in Gruppenarbeit ein erstes Projekt durch. Außerdem haben sie die Gelegenheit, persönliche Kontakte zu Dozenten und Mitstudenten zu knüpfen. Als besonderen Service bietet die Wilhelm Büchner Hochschule einen Probemonat an, um den Fernstudiengang zu testen. Informationen zum Fernstudium und zur Hochschule können telefonisch unter 06157 806-404 oder per E-Mail über wirtschaftsingenieurwesen@wb-fernstudium.de angefordert werden.

  • Architektur und Städtebau
    Integrierter deutsch-polnische Studiengang für Architektur und Städtebau

    Zum Wintersemester 2008/09 wird ein neuer Studiengang an der Fachhochschule Lausitz angeboten. Der binationale deutsch-polnische Studiengang für Architektur und Städtebau der Fachhochschule Lausitz (FHL) am Studienort Cottbus und Panstwowa Wyzsza Szkola Zawodowa (PWSZ) in Nysa entstand vor dem Hintergrund zunehmender Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland im Bereich Architektur und Bauwesen. Architektur und Städtebau ist ein 7-semestriges Bachelor-Studium, das mit den Abschlüssen Bachelor of Arts in Architecture und Inzynier Architekt abgeschlossen wird.

    Wir bieten eine fundierte Ausbildung in allen Sparten der Architektur. Dank der Zusammenarbeit beider Hochschulen besteht die Möglichkeit der Erweiterung des praktisch orientierten Ausbildungsspektrums an der FHL um gestalterische und künstlerische Ausrichtung der Hochschule in Nysa, als auch Vertiefung des Wissens in Städtebau und Denkmalpflege. Das Studium ermöglicht eine stärkere Einbindung der Studierenden in die gegenwärtige Situation am Arbeitsmarkt für Architekten. Der Erwerb der Kompetenzen in den jeweils fremden Baurechtsfragen erweitert beispielsweise die beruflichen Perspektiven der Absolventen.

    Das Studium ist als Projektstudium organisiert. Jeder Student hat einen Arbeitsplatz in einem Atelier der Hochschule. Diese Ateliers sind die Lernforen, in den sich Lernende und Lehrende permanent austauschen.
    Workshops dienen neben dem Projekt als zusätzliche Auseinandersetzung mit Themen. Workshops sind das Fenster nach Außen. Hier findet man Kontakt zu anderen internationalen Partner und zu den Partnern der Region.
    Seminare, ergänzt mit Vorlesungen, dienen dem wissenschaftlichen Input. Hierbei dienen die An-Institute der Hochschulen mit ihren Forschungsprojekten als Ideengeber in der Lehre. In den Workshops lernen sich die deutschen und polnischen Studenten schon vor dem gemeinsamen Studium ab den 4. Semester kennen. Parallel werden durch e-Learning gemeinsame Grundlagen für das spätere Studium erarbeitet werden. Das virtuelle Atelier dient dem Austausch von Studieninhalten.

    Zulassungsvoraussetzungen
    Als Qualifikation für das Studium im Bachelorstudiengang Architektur und Städtebau ist ein Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife erforderlich. Polnischkenntnisse sind von Vorteil, können aber auch in den ersten Semestern erworben werden.

    Bewerbungsfrist
    Im Studentensekretariat der Fachhochschule Lausitz müssen die vollständigen Bewerbungsunterlagen am 31. August vorliegen. Die Antragsformulare mit den Hinweisen auf die einzureichenden Unterlagen sind im Studentensekretariat und unter www.fhl-architektur.de erhältlich. Am 18.07.2009 laden wir herzlich alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung ein:
    Fachhochschule Lausitz
    Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen und Versorgungstechnik
    Studiengang Architektur
    Lipezker Str. 47
    03048 Cottbus

  • Information Communication Systems
    Kultur + Sprache + Technologie

    Im globalen Wettbewerb ist Technologie der "Exportschlager" Westeuropas - damit verdienen wir das Geld, das unseren Wohlstand sichert. Dies trifft ganz besonders auf die wirtschaftlich eng vernetzten Länder Frankreich, Schweiz und Deutschland zu. Unsere Technologie-Führerschaft werden wir in Zukunft nur verteidigen können, wenn die Unternehmungen auch grenzüberschreitend noch besser zusammenarbeiten - insbesondere auch im Bereich der Technologie.

    Allerdings stehen die Unternehmen in der Praxis hier immer wieder vor erheblichen Problemen v. a. bei der deutsch-französischen Zusammenarbeit: Sie haben so gut wie keine Mitarbeiter/inn/en, die sowohl von der Technik, als auch von der Sprache, der Mentalität und Kultur des Partners etwas verstehen. Immer wieder kommt es deswegen zu Missverständnissen, Reibereien und Verärgerungen, die Projekte verzögern oder gar zum Scheitern bringen.

    Diesem Bedarf antwortet der neue trinationale Bachelor-Studiengang "Information Communication Systems", der von der Hochschule Furtwangen gemeinsam mit der Université de Haute Alsace in Mulhouse und der Fachhochschule Nordwestschweiz ab dem Wintersemester 2008/2009 durchgeführt wird. Er richtet sich an international ausgerichtete junge Frauen und Männer mit Vorkenntnissen in Französisch bzw. Deutsch, die den Biss haben, ein integriertes trinationales Studium zu absolvieren.

    Bewerbungsschlusstermine sind 15. Juli und 15. Januar.
    E-Mail: cee-sekretariat@hs-furtwangen.de

  • Umweltingenieurwesen
    Der neue Studiengang Umweltingenieurwesen der Universität Kassel ist ein innovativer Studienbereich, der Umwelttechnik mit ökologischen Aspekten sowie wirtschaftlichen und praxisorientierten Aufgaben des Ingenieurwesens verbindet. Zum Wintersemester 2008/09 wird der Studiengang erstmals angeboten; der Fachbereich Bauingenieurwesen hat einen grundständigen Bachelor-Studiengang und einen weiterführenden Master-Studiengang mit international anerkanntem Abschluss entwickelt. Die Perspektiven für die Absolvent/innen gelten im In- und Ausland als ausgezeichnet.

    Der zulassungsfreie Studiengang mit Abschluss Bachelor of Science kann in sieben Semestern Regelstudienzeit abgeschlossen sein und bietet neben den Schwerpunktthemen Abfalltechnik, Siedlungswasserwirtschaft und Wasserbau/Wasserwirtschaft Möglichkeiten zu deren Vertiefung oder zu deren Erweiterung in den Bereichen Umweltsystemtechnik/Umweltsimulationstechnik, Umweltbewusstes Bauen, Umwelt und Verkehr oder Umweltgeotechnik an. Zulassungsvoraussetzungen sind Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife.

    Der dreisemestrige Studiengang zum Master of Science vertieft die wissenschaftlichen Kenntnisse, insbesondere in zwei der folgenden Bereiche: Abfall- und Entsorgungswirtschaft, Recycling und Kreislauftechnik, Siedlungswasserwirtschaft, Ökologische Wasserwirtschaft, Umweltsystemtechnik/Umweltsimulationstechnik, Umweltbewusstes Bauen, Umwelt und Verkehr. Die Online-Einschreibung ist möglich vom 1. August bis 1. Sept. 2008.

  • Bioinformatik
    Mit dem Wintersemester 2008/2009 bietet die Universität Potsdam erstmals den Masterstudiengang Bioinformatik an.

    Bei der Bioinformatik handelt es sich um eine interdisziplinäre Wissenschaft, die sich mit den informatischen Grundlagen und Anwendungen der Speicherung, Verwaltung und Analyse von komplexen und heterogenen biologisch-medizinischen Daten befasst. Der neue, interdisziplinäre, forschungsorientierte Studiengang verknüpft daher die biowissenschaftlichen Studiengänge und die Informatikstudiengänge an der Universität Potsdam. Die Regelstudienzeit bis zum Abschluss beträgt einschließlich der Masterarbeit und -verteidigung vier Semester.

    Zulassungsvoraussetzungen sind der Abschluss eines Bachelorstudienganges in Informatik oder Biologie oder der Abschluss in einer naturwissenschaftlichen Fachrichtung, wie Bioinformatik, Mathematik oder Physik, sowie ein vergleichbarer Abschluss an einer ausländischen Hochschule.

    Das Ziel des neuen Studienganges besteht darin, den Studierenden fundierte und anwendungsbezogene Kenntnisse der Bioinformatik einschließlich der biologischen und informatischen Grundlagen, Zusammenhänge und Anwendungswerkzeuge zu vermitteln. Hauptschwerpunkt bildet die systembiologische Sichtweise, die sich insbesondere der Integration molekularbiologischer Daten und der Modellierung komplexer biologischer Systeme widmet. In diesem Studiengang erlernen die Studierenden eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten, dazu gehören naturwissenschaftliche Denkweisen ebenso wie die Befähigung, Hypothesen mit Hilfe empirischer oder theoretischer Methoden zu testen.

    Der Studienbeginn im Masterstudiengang Bioinformatik ist nur im Wintersemester möglich. Bewerbungsschluss für das erste Fachsemester ist der 31. August 2008.

  • Integrative Neurowissenschaften
    Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bietet ab dem Wintersemester 08/09 zwei neue, deutschlandweit einzigartige internationale Masterstudiengänge an. Der Studiengang "Integrative Neurowissenschaften/Integrative Neuroscience" ist am Institut für Biologie der Fakultät für Naturwissenschaften angesiedelt; am Institut für Sportwissenschaft der Fakultät für Geistes- und Erziehungswissenschaften wird als neuer Masterstudiengang ab Oktober "Leistungsdiagnostik im Sport/Performance Analysis in Sport" angeboten. Beide Studiengänge ziehen zum Wintersemester zahlreiche Studierende aus ganz Europa und Übersee an die Universität Magdeburg. Die Unterrichtssprache ist Englisch.

    Den Studierenden werden umfassende Kenntnisse auf dem Gebiet der Biomechanik, der Neurowissenschaften, der Trainingswissenschaften sowie ingenieurtechnische und physikalische Grundlagen vermittelt. Mögliche Berufsfelder sind in der Ausbildung im Leistungs- oder Breitensport, in Rehabilitationseinrichtungen, in Forschungsinstituten, bei Sportorganisationen oder in der Sportgeräteindustrie. Die Ausbildung ist interdisziplinär und umfasst außer der Sportwissenschaft die Fachbereiche Informatik, die Mathematik, Biologie, Ingenieurtechnik und Medizin.Mehr Infos und Bewerbungsmodalitäten unter: www.ispw.ovgu.de